| Motorart/Kühlung | R 4/Wasser |
| Hubraum | 599 ccm |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung/G-Kat/Euro 3 |
| PS - UMin | 129 PS (94,9 kW) - 14500/min |
| Nm - UMin | 66 Nm - 11000/min |
| Gänge/Antrieb | 6/Kette |
| Test in PS 05/2008 | |
| Gewicht vollgetankt | 193 kg (v/h 52,3/47,7) |
| 0 - 70 km/h | - s |
| 0 - 100 km/h | 3,5 s |
| 0 - 120 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | - s |
| 0 - 150 km/h | 5,7 s |
| 0 - 160 km/h | - s |
| 0 - 180 km/h | - s |
| 0 - 200 km/h | 9,7 s |
| 1 km, stehender Start | - s |
| Durchzug letzter Gang | |
| 60 - 100 km/h | - s |
| 60 - 120 km/h | - s |
| 60 - 140 km/h | - s |
| 60 - 160 km/h | - s |
| 100 - 140 km/h | - s |
| 140 - 180 km/h | - s |
| Vmax solo (Werk) | (270) km/h |
| 100 - 0 km/h | - m |
| Handlingparcours I | - |
| Handlingparcours II | - |
| Kreisbahn | - |
| Testverbrauch | 9,2 L/SB |
| Preis Testmotorrad zzgl. NK | 11.315 Euro (04/2008) |
| Bemerkungen: Bereifung: 120/70 ZR 17 - 180/55 ZR 17 (Dunlop Qualifier PT) Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand (vergleichbar mit einer genormten Serienmessung): 124 PS bei 14300/min, 65 Nm bei 10700/min. Reichweite der Gänge: -/-/-/-/-/- km/h. Durchzug letzter Gang: 50-100 km/h = 6,5 s, 100-150 km/h = 6,4 s. Zum Modelljahr 2008 wurde die Yamaha YZF-R6 im Detail überarbeitet und trägt jetzt den Modellcode RJ151 (die 2006/2007er ist das Modell RJ 111). Die Verdichtung des Motors wurde von 12,8:1 auf 13:1 erhöht. Dazu hat man, um der auffälligen Durchzugsschwäche der R6 bei niedrigen und mittleren Drehzahlen entgegenzuwirken, neben dem bekannten YCC-I System (Yamaha Chip Controlled Intake) ein variables Saugrohr eingebaut. Dazu wurde die Aerodynamik der Verkleidung etwas optimiert und der Lenker 10 mm tiefer angebracht. Allerdings haben diese Modifikationen den Charakter der R6 nicht im Geringsten beeinflusst. Sie ist der Zweitakter unter den Motorrädern. Die Sitzposition ist Racing pur, auch wenn die R6 verhältnismäßig viel Platz und guten Windschutz bietet. Das Fahrverhalten ist messerscharf - auch wenn die neue Erstbereifung nun etwas zahmer wirkt als bei der Vorgängerin. Auf Rennreifen ist die R6 eine der schnellsten auf der Rennstrecke. Beim "Masterbike 2008" Wettbewerb der Zeitschrift Motorrad belegte sie den 2. Platz - in der Gesamtwertung mit den 1000er Vierzylindern und dicken V2-Sportlern à la KTM 1190 RC8. Wer die R6 zum Tanz bittet, der sollte führen können. Unterhalb von 8000/min ist nicht viel los, ab 10000/min geht der 600er ab wie ein Marschflugkörper. Auf dem Prüfstand wurden 15800 Touren maximal erreicht, der ungenaue Drehzahlmesser zeigt dann Werte über 17000 an. Schon der ausgedrehte erste Gang reicht für Tacho 130, ein gemütlicher Landstraßentourer ist die R6 damit nicht. Will man Vortrieb, muss man drehen bis der Arzt kommt. Auf der Rennstrecke beeindruckt die absolut stabile Gabel und die Anti-Hopping-Kupplung, doch beim Herausbeschleunigen ist Vorsicht angesagt. Die R6 hat auch in der RJ151-Ausführung keinen Lenkungsdämpfer, der ein Lenkerschlagen bei harter Gangart unterbindet. Wo ist die R6 im Reigen der direkten Konkurrenz einzuordnen?
Link: yamaha-motor.de |