| Motorart/Kühlung | V 2 (75 Grad)/Wasser |
| Hubraum | 999 ccm |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung/G-Kat/Euro 3 |
| PS - UMin | 132 PS (97 kW) - 10000/min |
| Nm - UMin | 102 Nm - 8000/min |
| Gänge/Antrieb | 6/Kette |
| Test in Motorrad 12/2008 | |
| Gewicht vollgetankt | 203 kg |
| 0 - 70 km/h | - s |
| 0 - 100 km/h | 3,2/(3,8) s |
| 0 - 120 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | 5,1/(5,4) s |
| 0 - 150 km/h | - s |
| 0 - 160 km/h | - s |
| 0 - 180 km/h | - s |
| 0 - 200 km/h | 10,0/(11,0) s |
| 1 km, stehender Start | - s |
| Durchzug letzter Gang | |
| 60 - 100 km/h | 3,8/(3,8) s |
| 60 - 120 km/h | - s |
| 60 - 140 km/h | 7,8/(7,5) s |
| 60 - 160 km/h | - s |
| 100 - 140 km/h | 4,0/(3,7) s |
| 140 - 180 km/h | 5,0/(4,0) s |
| Vmax solo (Werk) | (240) km/h |
| 100 - 0 km/h | - m |
| Handlingparcours I | - |
| Handlingparcours II | - |
| Kreisbahn | - |
| Verbrauch Landstraße/130 km/h | 5,8/5,7 L/SB |
| Preis Testmotorrad zzgl. NK | 13.795 Euro (05/2008) |
| Bemerkungen: Bereifung: 120/70 ZR 17 - 180/55 ZR 17 (Pirelli Diablo Corsa III) Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand (vergleichbar mit einer genormten Serienmessung): 133 PS bei 10300/min, 103 Nm bei 8100/min. (Leistungsmessung der normalen Super Duke 990: 121 PS bei 9600/min, 103 Nm bei 7000/min) Reichweite der Gänge: -/-/-/-/-/- km/h. Zum Vergleich sind Beschleunigungs- und Durchzugswerte der normalen Super Duke 990 mit 120 PS in Klammern hinter den R-Werten aufgeführt. Die KTM Super Duke R richtet sich an diejenigen, denen die Super Duke noch nicht radikal genug ist. Lässt sich der Wahnsinn potenzieren? Er lässt sich. KTM holt zwölf PS Mehrleistung durch umfangreiches Tuning: Größere Einlassventile aus Titan (41 statt 38 mm), überarbeiteter Brennraum, schärfere Nockenwellen, 52 mm Drosselklappen, leichtere Schwungmassen, ein optimierter Krümmer und ein optimierter Kühlkreislauf. Heraus kommt ein Motor, der 10500/min statt 9600/min drehen darf, dafür aber gegenüber dem normalen Schwestermodell zwischen 5500 und 6500/min ein paar Nm Drehmoment verliert. Am Ende zieht die normale Super Duke etwas besser durch als die R, dafür beschleunigt die R wegen ihres Drehzahlvorteils besser. Und doch ist die R noch viel kompromissloser aufs Rasen und auf die Rennstrecke geeicht. Die Federung ist betonhart, das Sitzpolster auch und der Motor reißt ab 6000/min wie ein Verrückter. Jegliches Lenkerzucken wird vom Lenkungsdämpfer erfolgreich bekämpft. Wer sich die KTM 990 Super Duke R kauft, der wird wohl in kürzester Zeit die Ranglisten-Führung in Flensburg üernehmen. Solange er sich nicht ohnehin ausschließlich auf der Rennstrecke aufhält. (Daten Stand 05/2008. Alle Angaben ohne Gewähr.) Link: ktm.de |