| Motorart/Kühlung | R 4 / Wasser |
| Hubraum | 953 ccm |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung / G-Kat / Euro 3 |
| PS - UMin | 125 PS (92 kW) - 10000/min |
| Nm - UMin | 99 Nm - 8200/min |
| Gänge/Antrieb | 6 / Kette |
| Test in PS 05 und 08/2007 | |
| Gewicht vollgetankt | 236 kg (v/h 48,7/51,3) |
| 0 - 70 km/h | - s |
| 0 - 100 km/h | 3,3 s |
| 0 - 120 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | 6,0 s |
| 0 - 150 km/h | - s |
| 0 - 160 km/h | - s |
| 0 - 180 km/h | - s |
| 0 - 200 km/h | 10,6 s |
| 1 km, stehender Start | - s |
| Durchzug letzter Gang | |
| 60 - 100 km/h | - s |
| 60 - 120 km/h | - s |
| 60 - 140 km/h | - s |
| 60 - 160 km/h | - s |
| 100 - 140 km/h | - s |
| 140 - 180 km/h | - s |
| Vmax solo | (245) km/h |
| 100 - 0 km/h | - m |
| Handlingparcours I | - |
| Handlingparcours II | - |
| Kreisbahn | - |
| Verbrauch Landstraße | 6,9 L/SB |
| Preis Testmotorrad zzgl. NK | 10.395 Euro (2005) |
| Bemerkungen: Bereifung: 120/70 ZR 17 - 190/50 ZR 17 (Dunlop D 209 Qualifier) Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand (vergleichbar mit einer genormten Serienmessung): 123 PS bei 9700/min, 101 Nm bei 7900/min. Reichweite der Gänge: -/-/-/-/-/- km/h. Durchzug im letzten Gang: 50-100 km/h in 4,7 s - 100-150 km/h in 4,8 s. Anlässlich der Umstellung von Euro 2 auf Euro 3 renovierte Kawasaki die Z 1000. Die Zeitschrift PS verglich sie mit der alten Z 1000 (Bj. 2005) und stellte ein paar grundsätzliche Unterschiede fest. Zunächst steht die neue Z 1000 von den Daten her schlechter dar als die alte Version. Während bei der Alten im Test gemessene 131 PS auf 223 kg vollgetankt trafen, müssen bei der Neuen 123 PS ganze 236 kg schleppen. Das Leistungsgewicht verschlechterte sich somit von rund 1,7 kg/PS auf rund 1,92 kg/PS. Das wirkt sich etwas negativ auf die Fahrleistungen aus, aber nicht so schlimm wie erwartet: 9,9 s auf 200 km/h gegenüber 10,6 s sind kein weltbewegender Unterschied. Dafür gewinnt der Durchzug beträchtlich: Während die alte Z 1000 im letzten Gang in 10,6 s von 50 auf 150 km/h durchzog, schafft die neue Z 1000 dieselbe Übung in 9,5 s. Der Motor stammt in seinen Grundzügen immer noch vom seligen ZX-9R Antrieb ab. Kleinere Drosselklappen, zahmere Steuerzeiten, eine kürzere Sekundärübersetzung, eine neue Motronik und eine komplett renovierte Auspuffanlage lassen das Triebwerk nun Euro 3 erfüllen und verbessern gleichzeitig den auf Landstraßen wichtigen Durchzug bei mittleren Drehzahlen. Der Motor wird beim 2007er Modell im Rahmen anders aufgehängt, das Chassis ist steifer geworden. Der Radstand verlängerte sich von 1420 mm auf 1445 mm, der Nachlauf von 101 mm auf 103 mm. Der Federweg hinten wuchs um 12 auf 150 mm. Die neue Z 1000 hinterlässt im serienmäßigen Setup einen zwiespältigen Eindruck. Das Heck hängt zu tief, die Bereifung lässt die Z 1000 störrisch einlenken und sich beim Bremsen in Kurven stark aufstellen. Angeblich hat Kawasaki die Dunlops aufgezogen, um einem Lenkerschlagen beim Beschleunigen auf schlechter Fahrbahn vorzubeugen. Damit geht eine gewisse Trägheit beim Lenken einher. Die PS-Empfehlung für die Fahrwerkseinstellung deswegen: Hinten die Vorspannung der Federung erhöhen, die Zugstufendämpfung eine Umdrehung öffnen - vorne die Vorspannung von 5 auf 7 Umdrehungen entspannen, die Zugstufe 1 1/2 Umdrehungen öffnen. Dann gibt sich die Z 1000, bis auf das Aufstellmoment, handlich und gutmütig. Und man könnte sich bei einem anstehen Reifenwechsel vielleicht für eine dynamischere Sorte entscheiden. Die Bremse der Z 1000 weist vorne nun radial verschraubte Bremssättel auf, es gibt Wave-Bremsscheiben vorne und hinten - und serienmäßig ABS. Der Druckpunkt ist daher im Ernstfall nicht so klar, aber man fällt auch nicht bei einer Schreckbremsung aufs Maul. Für den Alltag ist ABS auf jeden Fall eine Bereicherung. (Daten Stand 07/2007. Alle Angaben ohne Gewähr.) Link: kawasaki.de |