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Kawasaki Z 750 ABS - 2007 (Serie)


Motorart/Kühlung R 4/Wasser
Hubraum 748 ccm
Gemischaufbereitung Einspritzung/G-Kat/Euro 3
PS - UMin 106 PS (77,7 kW) - 105000/min
Nm - UMin 78 Nm - 8300/min
Gänge/Antrieb 6/Kette
Top Test in Motorrad 10/2007
Gewicht vollgetankt 232 kg (v/h 49/51)
0 - 70 km/h - s
0 - 100 km/h 3,7 s
0 - 120 km/h - s
0 - 140 km/h 6,1 s
0 - 150 km/h - s
0 - 160 km/h - s
0 - 180 km/h - s
0 - 200 km/h 14,3 s
1 km, stehender Start - s
Durchzug letzter Gang
60 - 100 km/h 4,4 s
60 - 120 km/h - s
60 - 140 km/h 9,3 s
60 - 160 km/h - s
100 - 140 km/h 4,9 s
140 - 180 km/h 5,8 s
Vmax solo (Werk) (230) km/h
100 - 0 km/h 43,8 m
Handlingparcours I 20,2 s/102,0 km/h
Handlingparcours II 28,7 s/53,7 km/h
Kreisbahn 46 m 10,8 s/53,7 km/h
Verbrauch Landstraße 5,0 L/NB
Grundpreis zzgl. NK 7.895 Euro (04/2007)

Bemerkungen:
Bereifung: 120/70 ZR 17 - 180/55 ZR 17 (Dunlop Qualifier NK).

Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand (vergleichbar mit einer genormten Serienmessung): 103 PS bei 10200/min, 78 Nm bei 8300/min.

Reichweite der Gänge: 107/141/176/206/228/(250) km/h.

Die zweite Auflage des Kawasaki-Bestsellers Z 750 wurde hinsichtlich der Alltagstauglichkeit verbessert, was leider auch das Konzept des Bikes verwässerte - und das hat so manchen eingeschworenen Z 750-Fan verärgert.

Die Z 750 schafft nun Euro 3, was sie offziell 4 PS am Spitzenleistung kostet. Mit 232 kg ist sie gerade mal 3 kg leichter als die neue Z 1000, aber heftige 14 kg schwerer als die (ABS-lose) Vorgängerin. Das wirkt sich etwas negativ aufs Handling aus. So spielerisch wie eine Hornet 600 lässt sich die Z 750 nicht durch Kurven bewegen. Dazu fällt die Erstbereifung durch hohen Abrieb und ein starkes Aufstellmoment in Kurven auf. Dazu ist das Lenkverhalten durch die Reifen etwas indirekt. Damit soll wohl ein Lenkerschlagen möglichst verhindert werden.

Der Motor selbst ist ausgezeichnet und viel vibrationsärmer als das Triebwerk der Vorgängerin, die Sitzhaltung sportlich-aktiv. Es gibt also genug Gründe, auch die Zweitauflage der Z 750 zu kaufen.

Jemand, der eher ein messerscharfes Feuerzeug für den Landstraßen-Kampf sucht, sollte sich auch noch die Honda Hornet 600 anschauen (oder eine alte Hornet 900). Und wer auf satten Durchzug bei zivilen Drehzahlen steht, könnte an einer Suzuki Bandit 1250 Naked interessiert sein. Die kostet knapp 400 Euro mehr als eine Z 750 und wiegt 20 kg mehr, aber sie zieht deutlich besser durch. Während z.B. eine Bandit 1250 schon bei 2000/min ganze 40 PS zur Verfügung stellt, lutscht eine Z 750 da erst mit etwa 14 PS lustlos an der Kette.

Der Bonner Tuner LKM bietet übrigens einen Tuningkit für die Z 750 auf (legale) 126 PS an, mit Akrapovic-Auspuff sogar auf 130 PS mit Straßenzulassung.

Fahrwerkseinstellung für die Landstraße im Test:
Gabel - Federvorspannung vier Ringe sichtbar, Zugstufe drei Klicks offen.
Federbein: Federvorspannung Stufe eins, Zugstufe eine Umfrehung offen.

(Stand Daten 04/2007, alle Angaben ohne Gewähr)

Link: kawasaki.de