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Ducati Sport Classic Sport 1000 S - 2007 (Serie)


Motorart/Kühlung V 2/Luft
Hubraum 992 ccm
Gemischaufbereitung Einspritzung/G-Kat/Euro 3
PS - UMin 92 PS (67,7 kW) - 8000/min
Nm - UMin 91 Nm - 6000/min
Gänge/Antrieb 6/Kette
Test in Motorrad 10/2007
Gewicht vollgetankt 208 kg
0 - 70 km/h - s
0 - 100 km/h 3,7 s
0 - 120 km/h - s
0 - 140 km/h - s
0 - 150 km/h - s
0 - 160 km/h - s
0 - 180 km/h - s
0 - 200 km/h - s
1 km, stehender Start - s
Durchzug letzter Gang
60 - 100 km/h - s
60 - 120 km/h - s
60 - 140 km/h - s
60 - 160 km/h - s
100 - 140 km/h - s
140 - 180 km/h - s
Vmax solo, gemessen 210 km/h
100 - 0 km/h - m
Handlingparcours I - s/- km/h
Handlingparcours II - s/- km/h
Kreisbahn 46 m - s/- km/h
Verbrauch Landstraße - L/SB
Grundpreis zzgl. NK 11.495 Euro (04/2007)

Bemerkungen:
Bereifung: 120/70 ZR 17 - 180/55 ZR 17

Als ich auf der Motorräder Messe in Dortmund im Frühjahr 2007 die 1000 S zum ersten Mal live sah, traute ich meinen Augen nicht. Im Jahre 1967 geboren, ist mir der Anblick von 70er-Jahre-Sportmotorrädern noch aus Kindheitserinnerungen geläufig. Es war wie eine Zeitreise. Die Ducati 1000 S sieht wirklich so aus, als wäre sie ein gut gepflegter Klassiker. Nur bestimmte Details erinnern daran, dass sie moderne Technik besitzt - z.B. breite Gabelstandrohre, einen rostfreien Auspuff, breite Sitzbank und breite Reifen.

Leider hält sich der unausrottbare Irrglaube, dass früher alles schlechter war und deswegen Retro-Mobile schlechter funktionieren als ihre "modernen" Artgenossen. Dem sei entgegenzuhalten, dass die Ducati 1000 S trotz aller modernen Attribute (durchzugsstarker V2 mit Euro 3, stabiles Fahrwerk, breite Reifen, gute Bremsen) vollgetankt nur 208 kg wiegt. Und das ohne irgendwelche Leichtbauverrenkungen.
Und wer schon einmal ein Motorrad mit kugelrunder Halbschale gefahren ist, weiß, dass diese Verkleidungsform den idealen Kompromiss zwischen niedrigem Luftwiderstand und geringen Luftturbulenzen verkörpert. Wie eine Flugzeugtragfläche versteift sich eine Verkleidung mit möglichst glatter und gleichmäßiger Oberfläche bei schneller Luftanströmung, was das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten stabilisiert.
Dieses Prinzip hatte sich Suzuki auch bei der 1999 vorgestellten Hayabusa zunutze gemacht. Deren Verkleidung war auch sehr glattflächig und sanft geschwungen, was einerseits den cW-Wert verbesserte und andererseits wegen des Tragflächen-Effekts die Geradeauslaufstabilität bei Vmax erhöhte.

(Stand Daten 04/2007, alle Angaben ohne Gewähr)

Link: ducati.de