| Motorart | B 2/Luft- Öl |
| Hubraum | 1170 ccm |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung/G-Kat/Euro 3 |
| PS - UMin | 122 PS (90 kW) - 8250/min |
| Nm - UMin | 112 Nm - 6800/min |
| Gänge/Antrieb | 6/Kardan |
| Test in MO 10/2006 | |
| Gewicht vollgetankt | 220 kg (51,4% vorne) |
| 0 - 70 km/h | - s |
| 0 - 100 km/h | 3,8 s |
| 0 - 120 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | - s |
| 0 - 150 km/h | - s |
| 0 - 160 km/h | - s |
| 0 - 180 km/h | - s |
| 0 - 200 km/h | - s |
| 1 km, stehender Start | - s |
| Durchzug letzter Gang | |
| 60 - 100 km/h | - s |
| 60 - 120 km/h | - s |
| 60 - 140 km/h | 9,1 s |
| 60 - 160 km/h | - s |
| 100 - 140 km/h | - s |
| 140 - 180 km/h | - s |
| Vmax solo | 243 km/h |
| 100 - 0 km/h | - m |
| Handlingparcours I | - |
| Handlingparcours II | - |
| Kreisbahn | - |
| Verbrauch | 5,5 L/SP |
| Grundpreis zzgl. NK | 12.500 Euro (09/2006) |
| Bemerkungen: Bereifung: 120/70 ZR 17 - 180/55 ZR 17 (Conti Sport Attack) Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand (vergleichbar mit einer genormten Serienmessung): 121 PS bei 7300/min, 121 Nm bei 6600/min. Die Höchstgeschwindigkeit wurde von MO nachgemessen. Reichweite der Gänge: -/-/-/-/-/- km/h. Die R 1200 S ist die sportlichste Boxerin der Bajuwaren, die je hergestellt wurde. War schon die Vorgängerin ein sehr gutes Motorrad, das vor allem auf der Landstraße und auf Langstrecken ihre Trümpfe ausspielte, ist die neue R 1200 S richtig sportlich geworden. Über 20 kg hat sie abgespeckt, über 20 PS stärker ist sie geworden. Hobby-Racer, die bislang gegen Ducati- und Aprilia-Treiber auf der Rennstrecke chancenlos waren, können mit dieser BMW endlich zurückschlagen. Die Maschine zieht ab 1500/min sauber durch, bricht bei 4500/min etwas ein und dreht dann in für Boxermotoren ungewohnt frei bis fast 8500 Touren. Wie alle Boxer hat er starke Lastwechsel und ein sehr hohes Bremsmoment. Ein sauberes, gleichmäßiges Betätigen der Gaszufuhr ist besonders in Kurven gefragt. Der Sound der R 1200 S ist sportlich-sonor, die Schaltung leichtgängig und sicher rastend. Wegen der Telelever-Gabel, des Bremsnickausgleichs sowie des bei Lastwechseln seitlich pulsierenden Boxermotors erfordert das Fahren mit der R 1200 S etwas Gewöhnung. Jedoch ist der Geradeauslauf klasse, es gibt einen Lenkungsdämpfer und der Grundkomfort stimmt. Gegen Aufpreis gibt es einen 190/50 ZR 17 Hinterreifen und ein Öhlinsfahrwerk (nicht Testmaschine). Mit 180er Hinterreifen sehr geringes Aufstellen beim Bremsen in Schräglage. Die Sitzposition geriet etwas sportlicher als bei der R 1100 S, der Sozia-Platz ist nicht mehr so bequem. Das ABS ist mittlerweile simpler aufgebaut und damit ausfallsicher. Es lässt sich für den Rennstreckenbetrieb abschalten. Beim Serienfahrwerk lässt sich nur das hintere Federbein einstellen, das für faire 590 Euro lieferbare Öhlins-Sportfahrwerk ist voll einstellbar. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet, Inspektionen alle 10.000 km. Einen Hauptständer gibt es nicht, er ist aber auch dank des Kardanantriebs nicht unbedingt nötig. (Daten Stand 09/2006. Alle Angaben ohne Gewähr.) Link: bmw-motorrad.de |