
| Motorart | V 6 |
| Hubraum | 2967 ccm |
| Aufladung | Sauger |
| PS - UMin | 250 PS (183 kW) - 6150/Min |
| Nm - UMin | 280 Nm - 4900/Min |
| Motorlage/Antrieb | Frontmittelmotor/Heck |
| Gänge/Schaltung | 5/manuell |
| Test in sport auto 01/2006 | |
| Gewicht | 943 kg |
| 0 - 80 km/h | 3,8 s |
| 0 - 100 km/h | 5,5 s |
| 0 - 120 km/h | 7,4 s |
| 0 - 130 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | 9,7 s |
| 0 - 160 km/h | 13,0 s |
| 0 - 180 km/h | 16,6 s |
| 0 - 200 km/h | - s |
| 0 - 250 km/h | - s |
| 400 m, stehender Start | - s |
| 1 km, stehender Start | - s |
| Vmax | 216 km/h |
| 100 - 0 km/h (kalt) | 38,4 m |
| 100 - 0 km/h (warm) | 42,4 m |
| Nordschleife | - min |
| Hockenheim, kleiner Kurs | 1.17,4 min |
| Motopark Oschersleben | - min |
| Querbeschleunigung | 1,25 g |
| Slalom 18 m | 71,4 km/h |
| Slalom 36 m | - km/h |
| ISO Ausweichtest | - km/h |
| Testverbrauch min/max/ges | 10,7/21,7/13,4 L/SB |
| Grundpreis | 61.000 Euro (12/2005) |
| Testwagenpreis | 61.000 Euro |
| Bemerkungen: Bereifung: 205/55 R 15 (Yokohama Advan-032R). Gepäckraum nach VDA: -/- L. Zuladung (Testwagen): - kg. Anhängelast ungebremst/gebremst: -/- kg . Länge/Breite/Höhe 4010/1720/1220 mm, Radstand 2490 mm, Spur vorne/hinten 1300/1390 mm. Wendekreis links/rechts -/- m. Gewichtsverteilung vorne/hinten 47,0/53,0. Reichweite der Gänge -/-/-/-/-/- km/h. Als der Bau des Morgan Plus 8 mit Achtzylinder eingestellt wurde, ging ein Seufzer der Empörung durch das Morgan-fahrende Volk (für einen Aufschrei gibt es einfach zuwenig Morganfahrer...). Der Seufzer wich blankem Entsetzen, als das Werk verkündete, dass fortan ein V6-Motor aus dem Ford Mondeo für Vortrieb sorgen würde. Shocking! Die Bedenken der Gemeinde sind aber unbegründet. Der V6 ist hochmodern und entstammt dem Mondeo ST 220, in der überarbeiteten Version 250 PS stark. Dank des geringen Gewichts des Motors wandert der Schwerpunkt des Morgan weiter nach hinten. Beim Lightweight lasten sogar nur 47% des Gewichts auf der Vorderachse. Das verbessert die Traktion beim Anfahren und beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven. Der Morgan Lightweight präsentiert sich abgespeckt - insofern das in einem solch asketischen Mobil überhaupt möglich ist. Leichtbausitze, KEIN Airbag, KEINE Heizung/Fensterheber/Stoßstangen, KEIN ABS/ESP/ASR/Klima/Radio... und quasi keine Federung. Das (abnehmbare) Dach ist aus Kohlefaser, ein Überrollbügel sorgt für zusätzliche Steifigkeit. So wiegt der Morgan Lightweight auch nur 943 kg vollgetankt. Beim 18m-Slalom lehrt der Wagen auch Supersportlern das Fürchten. Lediglich ein Porsche Carrera GT ist ein bisschen schneller (72,0 km/h). Bei der Beschleunigung und auf dem Kleinen Kurs von Hockenheim muss sich der Lightweight vor aktuellen Sportwagen nicht verstecken. Die Rundenzeit wäre sogar noch besser ausgefallen, wenn der Wagen nicht so altertümliche Bremsen ohne ABS hätte (Trommeln hinten!). Aber ABS kostet ca. 10 kg Gewicht, also raus damit. Für den Morgan Lightweight V6 gibt es eine eigene Meisterschaft, die 2006 mit 6 Rennen ausgetragen wird (vier Rundkurse, zwei Bergrennen) und eine Einschreibegebühr von 3.000 Euro erfordert. Jedem, der noch nie einen Morgan bzw. Caterham/Donkervoort/HKT-Seven gefahren ist und über einen entsprechenden Etat verfügt, dem sei eine Probefahrt dringend angeraten. Oder davon abgeraten, denn diese Klasse von Autos bietet ein ungefiltertes Fahrerlebnis, das in keinem noch so hochgerüsteten modernen Sportwagen nachvollzogen werden kann. Toppen kann man die Intensität und Unmittelbarkeit der motorisierten Fortbewegung nur noch mit einer Yamaha "Ranz", Suzuki "Gixxer", Honda "C-Bär", Harley "Schportster", Triumph "Sruxtn" - Motorrädern eben. Einmal davon begeistert, kehrt man so leicht nicht wieder zur automobilen Normalität zurück. (Stand: 12/2005). Link: morgancars.de Link: merz-pabst.de |