Das einszweidrei Auto-Quartett

Maserati Merak - 1974 (Serie)



Motorart V 6
Hubraum 2965 ccm
Aufladung Sauger
PS - UMin 190 PS (140 kW) - 6000/Min
Nm - UMin 255 Nm - 4000/Min
Motorlage/Antrieb Mittelmotor/Heck
Gänge/Schaltung 5/manuell
Test in ams 14/1974
Gewicht 1420 kg
0 - 80 km/h 6,2 s
0 - 100 km/h 9,3 s
0 - 120 km/h 12,6 s
0 - 130 km/h - s
0 - 140 km/h 17,4 s
0 - 160 km/h 23,0 s
0 - 180 km/h 31,2 s
0 - 200 km/h - s
0 - 250 km/h - s
400 m, stehender Start - s
1 km, stehender Start 30,1 s
Vmax 235,3 km/h
100 - 0 km/h (kalt) - m
100 - 0 km/h (warm) - m
Nordschleife - min
Hockenheim, kleiner Kurs - min
Motopark Oschersleben - min
Querbeschleunigung - g
Slalom 18 m - km/h
Slalom 36 m - km/h
ISO Ausweichtest - km/h
Testverbrauch min/max/ges 9,6/22,6/16,7 L/S
Grundpreis 49.145 DM (07/1974)
Testwagenpreis - DM

Bemerkungen:
Bereifung: 185/70 VR 15 - 205/70 VR 15 (Michelin XWX).

Gepäckraum nach VDA: 144/- L. Zuladung (Testwagen): 300 kg. Anhängelast ungebremst/gebremst: -/- kg .

Länge/Breite/Höhe 4335/1770/1135 mm. Wendekreis links/rechts 12,4/12,0 m. Gewichtsverteilung vorne/hinten 40,1/59,9. Reichweite der Gänge (ca.) 59/88/129/181/(238) km/h - Maximaldrehzahl 6200/min.

Zum Zeitpunkt der Präsentation des Merak besaß Citroen 75% der Firmenanteile von Maserati. Deswegen verwundert es nicht, dass der Motor des Merak aus dem Citroen SM stammte. Der Merak sollte eine für Maserativerhältnisse relativ preisgünstige Alternative zum Porsche 911 darstellen. Das Auto wurde 1972 auf dem Pariser Salon erstmals gezeigt.

Der Merak war ergonimisch gesehen nicht so perfekt wie seine deutsche Konkurrenz. Der Einstieg war unbequem, die Handbremse funktionierte im Testwagen nicht, das Auto war sehr unübersichtlich und der Scheibenwischer wischte nur einen kleinen Teil der Frontscheibe sauber. Dafür hatte der Maserati Merak auch damals schon auf Wunsch eine Klimaanlage (im Testwagen montiert).

Das Fahrverhalten war auf trockener Straße gut, der Wagen auch im Grenzbereich gutmütig. Nur bei Nässe musste man aufpassen, dass einen das Heck nicht überholte. Die Bremsen gingen Citroen-typisch sehr leicht und etwas zickig zu Werke, verzögerten das Auto aber gut.

Die Beschelunigungswerte waren auch für damalige Verhältnisse nicht überragend, aber der typisch italienische Klang des von drei Weber-Doppelvergasern gespeisten Motors stimmte.

(Stand: 07/1974).

Link: maserati.it