Das einszweidrei Auto-Quartett

MVR-Lotus Elise Mk. I Turbo - Test 1998 (Tuner)



Motorart R 4
Hubraum 1795 ccm
Aufladung turbo
PS - UMin 220 PS - 7000/Min
Nm - UMin 301 Nm - 3100/Min
Motorlage/Antrieb Mittelmotor/Heck
Gänge/Schaltung 5/manuell
Test in sport auto 05/1998
Gewicht 769 kg
0 - 80 km/h 4,0 s
0 - 100 km/h 5,1 s
0 - 120 km/h 7,4 s
0 - 130 km/h - s
0 - 140 km/h 9,9 s
0 - 160 km/h 13,0 s
0 - 180 km/h 18,1 s
0 - 200 km/h - s
400 m, stehender Start - s
1 km, stehender Start - s
Vmax 240 km/h
100 - 0 km/h (kalt) - m
100 - 0 km/h (warm) - m
Nordschleife - min
Hockenheim, kleiner Kurs 1.18,9 min
Querbeschleunigung - g
Slalom 18 m - km/h
Slalom 36 m - km/h
ISO Ausweichtest - km/h
Testverbrauch 11,7 L/SP
Grundpreis 54.400 DM (05/1998)
Testwagenpreis 99.580 DM

Bemerkungen:
Bereifung: 205/45 ZR 16 - 215/40 ZR 17 (Bridgestone Expedia S-02).

Der Rover-Vierzylinder des Lotus Elise war zwar leicht und kompakt, aber es fehlte ihm an Drehfreude und Durchzugsvermögen. Alleine das geringe Gewicht des Elise ließ ihn spritzig wirken. MVR (Martin Veyhle Racing) pushte deswegen das Triebwerk mit einem Garrett-TB2525 Lader aus, der 0,9 bar Überdruck produzierte. Dazu wurde die Auspuffanlage ausgetauscht und größere Einspritzventile montiert. Andere, hochfeste Kolben sorgten für eine niedrigere Verdichtung. Das ganze Paket war sehr standfest. Schließlich setzte MVR auch einen Lotus Elise Turbo in der FIA-GT Meisterschaft ein. Die Alubremse des Originals ersetzte MVR durch eine standfestere Grauguss-Version.

Etwas schwerer tat sich die übrige Peripherie mit dem Leistungszuwachs. Der Elise wurde oberhalb von 180 km/h recht leicht auf der Vorderachse und erreichte seine VMax wegen seiner nicht optimalen Aerodynamik erst nach langem Anlauf. Dazu war das serienmäßige Fahrwerk mit den dicken Rädern zu weich gefedert und unterdämpft.

Im Bild ein Serien-Elise.

Link: mvr-racing.de