Das einszweidrei Auto-Quartett

Honda NSX 3.2 - Supertest 1997 (Serie)



Motorart V 6
Hubraum 3179 ccm
Aufladung Sauger
PS - UMin 280 PS - 7300/Min
Nm - UMin 298 Nm - 5300/Min
Motorlage/Antrieb Mittelmotor/Heck
Gänge/Schaltung 6/manuell
Supertest in sport auto 8/1997
Gewicht 1388 kg
0 - 80 km/h 4,8 s
0 - 100 km/h 5,5 s
0 - 120 km/h 8,5 s
0 - 130 km/h - s
0 - 140 km/h 10,7 s
0 - 160 km/h 13,7 s
0 - 180 km/h 17,0 s
0 - 200 km/h 22,0 s
1 km, stehender Start - s
Vmax 270 km/h
100 - 0 km/h (kalt) 38,9 m
100 - 0 km/h (warm) - m
Nordschleife 8.38 min
Hockenheim, kleiner Kurs 1.18,4 min
Querbeschleunigung 1,1 g
Slalom 18 m - km/h
Slalom 36 m 117 km/h
ISO Ausweichtest 128 km/h
Testverbrauch 14,5 L/SB
Testwagenpreis 164.000 DM

Bemerkungen:
Bereifung: 215/45 ZR 16 - 245/40 ZR 17 (Yokohama A 022).
Der Testwagen hatte serienmäßig Vollaustattung.
Als der Honda NSX 1991 vorgestellt wurde, war er eine echte Sportwagen-Sensation. Nicht nur war er das erste vollkommen aus Aluminium gefertigte Auto (Karosserie und Rahmen). Er war auch der beste Sportwagen seiner Klasse - selbst ein Porsche Carrera 964 kam gegen ihn nicht an. 1997 stellte Honda den Nachfolger vor, der alles noch besser können sollte. Leider war dem nicht so. Das Fahrwerk war - mit Rücksicht auf den amerikanischen Markt - zu weich abgestimmt, die Reifen zu klein dimensioniert. Der NSX 3.2 zeigte (mit ausgeschalteter Traktionskontrolle) im Grenzbereich ein taumeliges, wenig Vertrauen einflößendes Fahrverhalten. Die elektrisch unterstützte Servolenkung verhärtete bei sportlicher Fahrweise auf unberechenbare Art und Weise. Lediglich in Hockenheim konnte der Sportler überzeugen - bei gutem Fahrbahnbelag und mit einem sehr sensiblen Gasfuß gesteuert. Mit eingeschalteter Traktionskontrolle blieb der NSX 3.2 zwar gutmütig, bremste sich aber auch stark in Kurven ein.
Trotz allem ist der NSX 3.2 ein faszinierender Sportwagen. Mittlerweile hat Honda die Lenkung des Autos überarbeitet und vorne statt 16-Zöllern 17er montiert.