
| Motorart | R 4 |
| Hubraum | 903 ccm |
| Aufladung | Sauger |
| PS - UMin | 45 PS - 5600/Min |
| Nm - UMin | 64 Nm - 3000/Min |
| Motorlage/Antrieb | Frontmotor/Front |
| Gänge/Schaltung | 4/manuell |
| Test in ams 16/1980 | |
| Gewicht | 745 kg |
| 0 - 80 km/h | 11,2 s |
| 0 - 100 km/h | 18,2 s |
| 0 - 120 km/h | 33,0 s |
| 0 - 130 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | - s |
| 0 - 160 km/h | - s |
| 0 - 180 km/h | - s |
| 0 - 200 km/h | - s |
| 400 m, stehender Start | - s |
| 1 km, stehender Start | 38,9 s |
| Vmax | 142,9 km/h |
| 100 - 0 km/h (kalt) | - m |
| 100 - 0 km/h (warm) | - m |
| Nordschleife | - min |
| Hockenheim, kleiner Kurs | - min |
| Querbeschleunigung | - g |
| Slalom 18 m | - km/h |
| Slalom 36 m | - km/h |
| ISO Ausweichtest | - km/h |
| Testverbrauch | 7,9 L/S |
| Grundpreis | 9.390 DM |
| Bemerkungen: Bereifung: 145/70 SR 13. ''Die tolle Kiste'' von Fiat kam 1980 auf den Markt und wurde auf Anhieb ein Verkaufsrenner. Der Panda mauserte sich Ruck-Zuck zum Statussymbol von StudentInnen, Hausfrauen und Alltagsintellektuellen. Kein Auto des Turiner Konzerns hatte seit dem verblichenen Fiat 500 so schnell und gründlich die Herzen der Menschen erobert wie dieser Kleinwagen. Der Panda löste den Fiat 127 ab. Seine Karosserie wurde von Giorgio Giugiaro gezeichnet. Sein Design war sehr kantig und glattflächig; daher glänzte der nur 3,38 m lange Winzling mit einem großzügigen Innenraum. Der Panda wurde vom bewährten Vierzylinder aus dem 127 angetrieben. Seine 45 PS machten den Kleinen richtig flott. Knapp 143 km/h traute man damals solchen Autos gar nicht zu. Die Beschleunigung wurde mit 2 Personen und Messgerät ermittelt. Mit einer Person an Bord schaffte es der Kleine in unter 15 sec. auf 100 km/h. Dazu kam ein wirklich frisches, neues Innenraumkonzept. Der Panda hatte kein klassisches Armaturenbrett, sondern nur einen kleinen Instrumentenkasten vorne. Der ganze Rest war quasi eine riesige Ablagerinne. Auf der runden Kante dieser Rinne saß der Aschenbecher, den man quer und frei verschieben konnte. Die Sitze waren einfache Rohrgestelle, über die man gepolsterte Schaumstoffmatten gespannt hatte. Sie sahen etwas nach Campingstuhl aus, erwiesen sich aber als sehr bequem. Die Rückbank war außergewöhnlich variabel. Man konnte sie aufstellen wie ein großes V, dann funktionierte sie als überdimensionale Einkaufstasche. Oder man konnte sie komplett zurückklappen, um sperrige Gegenstände einzuladen - damals eine unglaubliche Neuerung bei Kleinwagen. Das Fahrverhalten des Kleinen beschämte die gesamte Konkurrenz. Man konnte mit dem Panda gnadenlos um die Kurven wetzen, dass auch weitaus größere Autos nicht mehr hinterher kamen. Trotz seiner einfachen Hinterachse mit Blattfedern blieb das Fahrverhalten stets leicht untersteuernd. Dazu bot der Wagen einen für seine Größe erstaunlich guten Federungskomfort. Mit einem Verbrauch von nur 7,9 l/100 km war der Panda eines der sparsamsten Benzinautos seiner Zeit. Der Motor konnte aber sehr laut werden. 84 dB(A) bei 130 km/h sprechen eine sehr deutliche Sprache. Ein 1992er Porsche Carrera RS kam bei dieser Geschwindigkeit nur auf 81 dB(A). Den Panda gab es in Italien, Frankreich und Spanien auch den 652 ccm - Motor aus dem Fiat 126 und hieß dann Panda 30. 1982 kam der Panda 34 mit dem Motor aus dem Fiat 850 auf den Markt. |