Das einszweidrei Auto-Quartett

Ferrari F 50 - 1996 (Serie)



Motorart V 12
Hubraum 4698 ccm
Aufladung Sauger
PS - UMin 520 PS - 8500/Min
Nm - UMin 471 Nm - 6500/Min
Motorlage/Antrieb Mittelmotor/Heck
Gänge/Schaltung 6/manuell
Test in sport auto 09/1996
Gewicht 1320 kg
0 - 80 km/h 2,8 s
0 - 100 km/h 3,9 s
0 - 120 km/h 5,0 s
0 - 130 km/h - s
0 - 140 km/h 6,6 s
0 - 160 km/h 8,0 s
0 - 180 km/h 10,0 s
0 - 200 km/h 12,0 s
400 m, stehender Start - s
1 km, stehender Start - s
Vmax 325 km/h
100 - 0 km/h (kalt) - m
100 - 0 km/h (warm) - m
Nordschleife - min
Hockenheim, kleiner Kurs - min
Querbeschleunigung - g
Slalom 18 m - km/h
Slalom 36 m - km/h
ISO Ausweichtest - km/h
Testverbrauch 22,3 L/SP
Testwagenpreis 750.000 DM

Bemerkungen:
Bereifung: 245/35 ZR 18 - 335/30 ZR 18 (Goodyear Eagle F1 Fiorano).

Der F50 trat 1996 das schwere Erbe des Megasportwagens der 80er Jahre, des F40, an. Er beherbergt einen 4,7 Liter V12 mit Fünfventilköpfen, der eine direkte Weiterentwicklung des Ferrari Formel1 Motors von 1990 ist. Er kommt noch ohne Weichspüler-Attribute wie Antriebsschlupfregelung, Wippenschaltung und Airbags aus.

Ferrari achtete sehr darauf, dass man mit diesem Wagen auch im Alltagsbetrieb seine Freude hat. Die Vorderpartie lässt sich bei Fahrten unterhalb von 50 km/h elektrisch anheben, damit der Frontspoiler nicht an Bordsteinkanten o.ä. aufsetzt. Die Federung ist für einen Sportwagen dieses Kalibers sehr komfortabel, der Motor schreit wie ein Formel1, bleibt aber auch im unteren Drehzahlbereich fahrbar. Die Übersichtlichkeit ist gut, das Auto ein Cabrio mit Hardtop. Beim Fahrverhalten ist der F50 leider sehr konsequent dem Untersteuern verpflichtet, so dass man mit ihm in Kurven nicht leicht driften kann.

Link: ferrari.de