
| Motorart | V 8 |
| Hubraum | 2936 ccm |
| Aufladung | IHI-BiTurbo |
| PS - UMin | 478 PS (351 kW) - 7000/Min |
| Nm - UMin | 577 Nm - 4000/Min |
| Motorlage/Antrieb | Mittelmotor/Heck |
| Gänge/Schaltung | 5/manuell |
| Test in ams 02/1989 | |
| Gewicht | 1254 kg |
| 0 - 80 km/h | 3,8 s |
| 0 - 100 km/h | 4,6 s |
| 0 - 120 km/h | 5,6 s |
| 0 - 130 km/h | - s |
| 0 - 140 km/h | - s |
| 0 - 160 km/h | 8,1 s |
| 0 - 180 km/h | 9,3 s |
| 0 - 200 km/h | 11,0 s |
| 0 - 250 km/h | - s |
| 400 m, stehender Start | - s |
| 1 km, stehender Start | 21,0 s |
| Vmax | 321 km/h |
| 100 - 0 km/h (kalt) | 39,4 m |
| 100 - 0 km/h (warm) | 39,4 m |
| Nordschleife | - min |
| Hockenheim, kleiner Kurs | - min |
| Motopark Oschersleben | - min |
| Querbeschleunigung | - g |
| Slalom 18 m | - km/h |
| Slalom 36 m | - km/h |
| ISO Ausweichtest | - km/h |
| Testverbrauch min/max/ges | 14,8/32,0/20,1 L/SB |
| Grundpreis | 444.000 DM (01/1989) |
| Testwagenpreis | 444.000 DM |
| Bemerkungen: Bereifung: 245/70 ZR 17 - 335/35 ZR 17 (Pirelli). Gepäckraum nach VDA: -/- L. Zuladung (Testwagen): 176 kg. Anhängelast ungebremst/gebremst: -/- kg . cw-Wert 0,34. Länge/Breite/Höhe 4430/1980/1130 mm, Radstand 2450 mm, Spur vorne/hinten 1594/1610 mm. Wendekreis links/rechts 12,3/12,4 m. Tankinhalt 120 Liter. Gewichtsverteilung vorne/hinten 39,2/60,8. Reichweite der Gänge 90/144/201/255/(324) km/h - Maximaldrehzahl 7400/min. Der F40 wurde zum 40jährigen Firmenjubiläum von Ferrari produziert. Er ist der letzte Ferrari, der komplett unter der Regie von Enzo Ferrari entwickelt wurde. Er gilt deswegen unter Hardlinern als der letzte klassische Ferrari. Das Auto war seinerzeit jedem anderen Straßensportwagen überlegen - auch dem Porsche 959. Sein konsequenter Leichtbau und die ganz auf Abtrieb konstruierte Karosserie aus Karbonfiber-verstärktem Kunststoff mit dem angedeuteten LeMans-Heck ließen erkennen, dass Ferrari es sehr ernst nahm, hier einen Super-Supersportler herzustellen, wie ihn die Welt bis dahin noch nicht gesehen hatte. Noch heute kennt jedes Kind den F40, und das zu recht. Der Motor des Wagens war ein 90-Grad-V8 mit fünffach gelagerter Kurbelwelle, der von zwei IHI-Turboladern mit 1,1 bar Ladedruck in die Zange genommen wurde. Die Leistungsangabe von 478 PS war eine Mindestangabe. Kein F40 leistete unter 500 PS. Die Beschleunigung auf 200 km/h hätte noch schneller vonstatten gehen können, wenn der F40 nicht bis 100 km/h mit der Traktion zu kämpfen gehabt hätte. Mit modernen Sportreifen könnte ein F40 auch die magische Zehnsekunden-Grenze knacken. Bei Geschwindigkeiten oberhalb von 200 km/h klebte der F40 förmlich auf dem Asphalt und konnte Kurvengeschwindigkeiten erreichen, die zum damaligen Zeitpunkt sonst nur reinrassigen Rennwagen vorbehalten blieben. Der Wagen war mit einer 60%igen Differenzialsperre ausgerüstet. Traktionskontrolle, aktives Fahrwerk und ESP gab es nicht. Das getestete Modell besaß seitliche Plexiglasfenster mit Schiebeluke, die bedeutend leichter ausfallen als Glasfenster. Außerdem hatte der Testwagen eine Klimaanlage. In späteren Modellen wurde ein aktives Fahrwerk angeboten und Glas-Kurbelfenster eingebaut. Ab 1990 gab es den Wagen dann auch mit Katalysator. Der Testwagen hatte keinen Kat. Ursprünglich war nur eine Auflage von 200 Exemplaren geplant. Doch wegen des großen Käuferinteresses weltweit wurden von 1987 bis 1992 ganze 1.311 Exemplare gebaut. (Stand: 01/1989). Link: ferrari.it |