einszweidrei.de Kommentare Blog Op-Ed 2022

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EZD News Blog

 

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Eine erstaunliche Wendung scheint sich im Ukraine-Krieg abzuzeichnen. Beim diesjährigen Elite-Treffen in Davos hat sich niemand geringerer als Henry Kissenger für eine neutrale Ukraine ausgesprochen.

Man kann über den ex-US Secretary Kissenger denken was man will - er ist der erfahrenste Politiker der westlichen Welt. Und er war bekanntermaßen nie ein Russen-Freund. Kissenger möchte einen direkten Vernichtungskrieg der Nato gegen Russland verhindern, und darauf läuft es in der Ukraine letztendlich hinaus. Deswegen ist er der Ansicht, dass die Ukraine die beiden östlichen Donbass-Republiken Donezk und Luhansk sowie die Krim als unabhängige Republiken anerkennen soll. Dazu sollte die Ukraine sich als neutral bekennen, also weder der Nato noch der EU beitreten.

Im Gegensatz dazu soll Russland alle Agressionen und Drohungen gegen die Ukraine einstellen. Man würde in eine Art ewigen Waffenstillstand wechseln und die Welt könnte sich wieder darauf konzentrieren, andere wichtige Probleme zu lösen - von denen es ja jede Menge gibt.

Der Vorschlag Kissingers trifft auf harten Widerstand der Ukrainer. Aber viele Experten rücken inzwischen davon ab, dass die Ukraine den Krieg noch gewinnen könnte. Nur die Massenmedien geben sich offiziell noch siegessicher.

 

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Der Amoklauf an einer Schule in Texas, bei dem 19 Kinder und zwei Erwachsene ums Leben kamen, macht fassungslos. Abgesehen davon, dass man sich als normaler Mensch nicht vorstellen kann, wie jemand so krank sein kann - es ist ein Wendepunkt in der Diskussion um die freizügigen Waffengesetze in einigen US-Bundesstaaten.

Langsam gehen den Befürwortern der Waffen-Fraktion die Argumente aus, finde ich. Es hilft auch nicht der Hinweis, dass die Tat von einem Latino begangen wurde. Ich habe einen Wohnsitz in Spanien und wohne dort mitten unter Hispanos und Latinos. Diese sind alle friedlich und freundlich. Nur wenn sie Partys feiern, dann geht es richtig rund. Wie so oft schon gepredigt, in jeder Volksgruppe gibt es gute und böse Menschen. Deswegen sehe ich die Offene-Grenzen-Politik im Süden der USA kritisch, denn dadurch gelangen auch Verbrecher, Terroristen und Drogen ins Land. Aber die Masse der Menschen ist eben nicht böse. Auch die Masse der Afrikaner, Hispanos und Latinos leiden unter Gewalt und Verbrechen von wenigen Bösen. Schusswaffen machen es Gewalttätern und Verbrechern viel leichter, ihre Taten durchzuführen. Schusswaffen gehören viel stärker kontrolliert, auch wenn man sie leider nie wirklich los wird.

 

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Die gute Nachricht: Das 9-Euro-Ticket kommt tatsächlich. - Währenddessen ist in den USA Elon Musk vom Status des neuen Messias zum Höllenfürsten abgerutscht. Sein Engagement für Meinungsfreiheit, die absolute Grundlage jeder freiheitlichen Demokratie, ist natürlich ungeheuerlich für die Machthaber in Washington. Musk's Übernahme von Twitter muss unbedingt verhindert werden, sonst lernen die Menschen durch diesen Nachrichtendienst die ungeschminkte Wahrheit. Und Wahrheit scheint der Feind unserer westlichen Regierungen zu sein.

Nachdem nun Musk vorgestern auch noch verkündet hat, dass er bei den Midterm-Wahlen im November 2022 die Republikaner wählen wird (Bericht z.B. hier), ist der Ofen ganz aus. Er nannte die US-Demokraten auch noch die Partei der Zwietracht und des Hasses (party of division and hate)

Was machen die betroffenen Systemlinge in einem solchen Fall? Widerlegen sie Musk mit Argumenten? Ach Quatsch, es geht viel einfacher. Wenn ihnen einer wie Musk nicht passt, dann beschmieren sie ihn öffentlich mit Scheiße. Musk soll irgendwann eine Flugbegleitung sexuell belästigt haben. Und zwar 2016. Ganz zufällig ist das der Presse aber erst 6 Jahre später aufgefallen... Timing ist alles, gell.

 

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Das Energiesicherungsgesetz (EnSiG) wird bekanntlich geändert. Warum das für Gaskunden richtig teuer wird, erläutert dieser Artikel in Tichy's Einblick.

 

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Es ist heute wieder viel passiert bezüglich des Ukraine-Kriegs. Und nicht jeder hat Zeit, sich stundenlang darüber zu informieren. Daher ist diese Zusammenfassung der heutigen Ereignisse durch die tagesschau hilft, den Überblick zu behalten.

 

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Zum Sonntagabend zwei Themen aus China und den USA, mit den dahinter liegenden Gründen. Die nächsten Monate, vielleicht Jahre, werden leider ungemütlich.

Wie die Bildzeitung meldet, bunkert China Weizen und andere Lebensmittel. Neben Indien, das seine Weizenexporte gestoppt hat, hamstert auch China Agrarprodukte. Was besonders schockiert, sind die Mengen: China besitzt 69% der weltweiten Getreide-Reserven, 60% der weltweiten Reis-Reserven und 51% der weltweiten Weizen-Reserven. Es beherbergt aber nur 17,5% der Weltbevölkerung.

Es droht mithin eine globale Hungerkatastrophe, wie sie die moderne Menschheit noch nicht gesehen hat. Besonders hart treffen wird es die armen, unterentwickelten Länder. Und das könnte Teil einer verdeckten, hybriden Kriegsführung seitens der Chinesen sein. Denn sollten Hungerwellen in Ostasien ausbrechen, könnten die Chinesen mit Lebensmittellieferungen in die betroffenen Länder stärker an sich binden.

Und wenn es Hungerwellen im Nahen Osten, Afrika und Südamerika gibt, dann kann das China egal sein - die hungernden Völker werden zu Milliarden Menschen in Richtung westliche Industriestaaten wandern... und wir haben uns ja mittlerweile von der Eigenversorgung verabschiedet, weil wir die landwirtschaftliche Produktion in andere Länder ausgelagert haben. Zum Beispiel die Ukraine, Russland, China... das wird uns noch gewaltig in den Arsch beißen.

In Deutschland wird derweil noch lustig Ackerland in Wohngebiete umgewandelt. Denn wir wollen ja trotz Turboeinwanderung keine Hochhaus-Gebirge wie in Hongkong - lieber bauen wir in die Breite, und schaffen damit immer mehr Flächen für die Nahrungsmittelproduktion ab. Daneben erfinden wir immer strengere Regeln für die Landwirtschaft, so dass immer mehr Bauern ihren Betrieb aufgeben. Die Dummheit kennt keine Grenzen in diesem Land.

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In den USA gibt es derzeit einen heftigen Streit um die Regulierung der Abtreibung. Der oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, könnte eventuell den einzelnen 50 Bundesstaaten freistellen, wie sie die Abtreibung rechtlich regeln.

Nun könnte man sich fragen, wo liegt das Problem? Wer für Abtreibung ist, der/die/x zieht halt in den Bundestaat, der Abtreibung frei erlaubt. Aber genau da liegt das Problem. Es zeichnet sich ab, dass nur die besonders linksliberalen Staaten wie Kalifornien, New York und New Jersey Abtreibungen relativ frei erlauben werden. In allen anderen Staaten, besonders den eher konservativen, wird Abtreibung dann hart oder auch sehr hart reguliert. Nun liegt es in der Natur der Dinge, dass besonders die arme Unterschicht zu Abtreibungen neigt, im Speziellen die schwarze Bevölkerungsschicht der USA.

Können die Staaten also frei ihre Abtreibungsregeln bestimmen, dann wandern die Armen in Scharen in die Bundesstaaten aus, die die Abtreibung weiterhin relativ frei erlauben. Gerade Kalifornien und New York könnten das Ziel einer Binnen-Völkerwanderung werden, wie sie die USA seit den Pioniertagen des Wilden Westens nicht mehr erlebt hat. Und das finden die linksliberalen Demokraten überhaupt nicht lustig. Deswegen gehen sie auch mit aller Härte gegen eine freie Abtreibungsregelung der einzelnen Bundesstaaten vor.

 

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Vor ein paar Tagen gab EZD hier noch Entwarnung, dass das Weizendefizit der Ukraine durch die Weltproduktion ausgeglichen werden könnte. Daraus wird leider nichts, denn Indien stoppt den Export von Weizen, wie die tagesschau berichtet. Gerade in Indien macht sich der Klimawandel schon deutlich bemerkbar, die Hitzesaison hat schon im April anstatt erst im Mai angefangen, weswegen man Ernteausfälle im Laufe des Jahres befürchtet. Man braucht den Weizen nun für die eigene Bevölkerung.

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Im Ukraine-Krieg geht es unvermindert heiß her. Russland hat bekanntlich den Stromexport nach Finnland gestoppt. Doch nicht nur das. Großbritannien wurde wiederholt von russischer Seite mit einem vernichtenden Atomschlag bedroht. Die neuen Hyperschallwaffen sollen die Inseln innerhalb von 200 Sekunden erreichen können. Es muss dringend jemandem eine Verhandlungslösung einfallen. Das kann so nicht weitergehen.

Update 15 Uhr: Russland hat seine Drohungen gegen Finnland und GB noch einmal verschärft.

 

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Nun sind wir einem kompletten russischen Erdgas-Lieferstopp einen Schritt näher gekommen, wie z.B. im RND berichtet wird. Mehr muss man dazu nicht schreiben. Das Thema wurde von EZD in den letzten Wochen oft genug besprochen, siehe unten.

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Die Kurse für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. brechen seit Tagen ein. Hier kann man den Abverkauf der Cryptowährungen live verfolgen. EZD hatte bereits im Januar in einem Blog-Artikel auf einen sich abzeichnenden Crash am Markt hingewiesen.

 

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Derzeit wird in mehreren Presseerzeugnissen darüber diskutiert, wie stark ein russischer Gaslieferstopp Deutschland treffen würde. Dabei spielt die Facharbeit von Prof. Tom Krebs, Ph. D., eine wichtige Rolle. Krebs ist Professor für Makroökonomik an der Universität Mannheim.

Krebs warnt, dass die deutsche Wirtschaft nach einem abrupten Gaslieferstopp um dramatische 114 bis 286 Milliarden Euro einbrechen wird, mithin 3 bis 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Verbraucher würden zudem erheblich weniger Geld für den Konsum zur Verfügung haben, womit die Wirtschaftsleistung um weitere 2 bis 4 Prozent reduziert würde. Im schlimmsten Fall müssten wir demnach einen Einbruch um 12 Prozent verkraften. Das klingt nicht viel, aber das entspricht dem Ergebnis eines verlorenen Kriegs. Massenarbeitslosigkeit und massenhafte Obdachlosigkeit wären nicht zu vermeiden.

Bereits im März 2022 veröffentlichte Krebs ein Paper, das vor den gravierenden Folgen eines Gaslieferstopps warnte. Dieses liefert auch detallierte Zahlen und ist dennoch recht kurz gefasst. Wer es einmal lesen möchte, kann das PDF vom Springer-Verlag hier kostenlos herunterladen: Link

 

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Warum feiert Russland das Ende des Zweiten Weltkriegs am , und nicht wie der Westen am 8. Mai? Was bedeutet das Z auf russischem Kriegsgerät genau? Die tagesschau erklärt es kurz und präzise.

Bei der Gelegenheit - es wird ja allgemein befürchtet, dass Putin bei der Siegesparade in Moskau zum 9. Mai die Generalmobilmachung Russlands verkünden wird. Dies würde bedeuten, dass alle wehrfähigen russischen Bürger zum Wehrdienst eingezogen würden. - EZD glaubt nicht, dass an diesem Tag mobil gemacht wird. Der 9. Mai ist ein Tag des Friedens, auch in Russland. An einem Friedensgedenktag fängt man keinen neuen Krieg an. Offiziell spricht man in Russland ja immer noch von einer Spezialoperation. Aber was nach dem 9. Mai passiert, tja...

 

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Kanzler Olaf Scholz will sich am in einer TV-Ansprache direkt ans deutsche Volk wenden, meldet die Bild Zeitung. Anlass ist der Ukraine-Krieg sowie das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 77 Jahren.

Putin ist körperlich schwer angeschlagen. Es ist ziemlich sicher, dass er an einer Krebserkrankung leidet. Eine dringende Krebsoperation wurde mehrmals verschoben, so meldete es die Daily Mail UK bereits am 30. April. Nun soll die Krebs-OP nach der traditionellen Siegesparade der Roten Armee in Moskau am stattfinden. Wer vertritt Putin während seiner Auszeit?

Premierminister Mikhail Mishustin wird voraussichtlich die Amtsgeschäfte übernehmen. Aber - die Kriegsführung geht vorübergehend an den Sicherheitsstabs-Chef und ex-Chef des FSB Nikolai Patrushev. Patrushev soll den Krieg weiterführen, während Putin operiert wird und sich danach von dem Eingriff erholt. Er ist 70 Jahre alt und ein absoluter Hardliner. Er ist für ein knallhartes Vorgehen gegen die Ukraine. Gleichzeitig ist Patrushev ein alter Weggefährte Putins und einer seiner einflussreichsten Berater.

Nachdem es ziemlich klar ist, dass Russland seine Energielieferungen in die EU einstellen wird und ein absoluter Hardliner die Kriegsoperation in der Ukraine übernehmen wird, kann man sich vorstellen, warum der Kanzler auf einmal eine TV-Ansprache an das deutsche Volk vorbereitet.

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Ein anderes leidliches Thema greift NTV auf: Mobbing am Arbeitsplatz. Viele haben Mobbing (Bossing, Staffing) schon erlebt, viele leiden aktuell darunter. Der Artikel von NTV ist gut geschrieben und gibt ein paar Anhaltspunkte, was man/frau dagegen unternehmen kann.

 

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Wie Reuters heute meldet, wird die EU die russische Sberbank (SBER.MM) vom Zahlungssystem SWIFT ausschließen. Das ist insoweit bemerkenswert, als dass die Sberbank zusammen mit der Gazprombank die Zahlungen von russischen Erdöl- und Erdgaslieferungen nach Russland weiterleitet. Wie schon öfters hier erwähnt, es wird immer wahrscheinlicher, dass Moskau der EU den Öl- und Gashahn abdreht.

 

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Laut RND soll das russische Staatsfernsehen eine Simulation eines Atomangriffs auf die Britischen Inseln gezeigt haben. Ein 100 Megatonnen großes Poseidon-Torpedo könne vor den Küsten Großbritanniens und Irlands unter Wasser gezündet werden. Die resultierende Tsunamiwelle würde die beiden Insel komplett verschlingen. Natürlich würde die Megawelle auch erhebliche Zerstörungen an den westeuropäischen Küsten verursachen und wahrscheinlich auch die Ostküste der USA treffen.

Was daran so beunruhigend ist, ist nicht unbedingt die Frage, ob Russland so etwas konkret in diesem Konflikt einsetzt (sehr unwahrscheinlich). Beunruhigend ist, dass es eine solche Technologie gibt, die eine gewaltige Naturkatastrophe simuliert. Sie wird wie ein Damoklesschwert über der Erdbevölkerung baumeln, solange es schwere Atomwaffen gibt.

 

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Jetzt hat sich bewahrheitet, was EZD bereits im Februar als mögliches Szenario angesprochen hat. Russland besteht auf die Zahlung seiner Erdgaslieferungen in Rubel. Polen und Bulgarien haben ihre Erdgaslieferung abgedreht bekommen, weil sie der russischen Forderung nicht nachgekommen sind.

Nun überlegen Polen und Bulgarien, welche rechtlichen Schritte sie gegen diesen Lieferstopp unternehmen können. Dabei fällt natürlich die eigentliche Frage elegant unter den Tisch - warum bezahlt Polen bei Russland seine russischen Gaslieferungen mit US-Dollar? Was haben die Amerikaner damit zu tun, dass zwei Drittstaaten miteinander handeln? Warum müssen Nicht-Amerikaner auf der ganzen Welt mit US-Dollar handeln? Warum ist das zwingend vorgeschrieben?

Die offizielle, westliche Begrüngung: Das steht halt so im Liefervertrag. Aber warum? Die Zahlung in Rubel wäre doch viel praktischer, das Geld geht doch nach Russland. - Nein, das geht es eben nicht. Die Dollar-Zahlungen werden auf westlichen Konten geparkt und Russland kann sich dann daraus bedienen. Aber Russland kommt nicht mehr an seine westlichen Konten. Es liefert also Erdgas, das Geld wird vom Westen angeschrieben, aber damit kaufen kann Russland nichts. Das hat jetzt ein Ende. EZD vermutet, dass das der erste Warnschuss der Russen ist. Deutschland wird früher oder später auch blockiert, wenn es nicht in Rubel bezahlt. Dann entsteht bei uns eine Versorgungslücke von 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr.

 

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In der britischen Tageszeitung Daily Mail wurde heute ein langer und detallierter Artikel über die neue russische Wunderwaffe namens SATAN II veröffentlicht.

Hier die Eckdaten der neuen Superrakete: Sie wird laut Putin im Herbst einsatzbereit sein. Sie kann in allen vorhandenen russischen Raketensilos stationiert werden. Sie ist eine Interkontinentalrakete mit einer theoretischen Reichweite von bis zu 11.200 Meilen, d.h. gut 18.000 km. Ihre Höchstgeschwindigkeit soll 16.000 mph bertagen, also 25.760 km/h. Ihre Nutzlast besteht aus mindestens 10 (vielleicht bis zu 16) nuklearen Sprengköpfen mit einer Vernichtungsleistung von jeweils 550 Kilotonnen. Zum Vergleich: Die Atombombe, die Hiroshima 1945 vernichtete, war 15 Kilotonnen stark. Eine einzige dieser Satan-II-Raketen kann ein Gebiet von 250.000 Quadratmeilen vernichten - es wäre demnach möglich, mit einer dieser Raketen ganze Länder wie Frankreich oder England auszulöschen.

Der technische Name der neuen Superrakete ist RS-28 Sarmat. Sie löst die R-36 Rakete ab, die von der Nato SS-18 Satan genannt wird. Daher der Spitzname Satan II für die RS-28. Die ersten Raketen werden in Uzhur in der Krasnoyarsk Region stationiert. Das liegt ungefähr 3.000 km östlich von Moskau.

Es ist natürlich fast unmöglich, solche Angaben zu verifizieren. Sollte die Satan-II aber so funktionieren wie von den Russen beschrieben, dann könnte sie nicht von westlichen Anti-Raketen-Systemen abgewehrt werden. Dafür ist sie einfach viel zu schnell. Hat sie einmal ihre Payload mit den 10 nuklearen Sprengköpfen über dem Zielgebiet ausgeklinkt, dann ist es zu spät. Selbst wenn man einige der Sprengköpfe beim Niedergang in der Atmosphäre abschießen würde - sie würden dennoch explodieren und im besten Fall einen gewaltigen elektromagnetischen Impuls bewirken, der so ziemlich alle elektronischen Geräte im Zielgebiet zerstört. Es würden nur noch komplett mechanische Geräte funktionieren. Die jeweilige Zivilisation wäre damit wohl am Ende.

Bei dieser Gelegenheit die aktuelle Anzahl nuklearer Sprengköpfe (Atombomben): Russland 6.257, USA 5.550, China 350, Frankreich 290, UK 225, Pakistan 164, Indien 156, Israel 90, Nord Korea 40-50. Eventuell könnten sich unsere Politiker von ihrem absoluten Konfrontationskurs wegbewegen und irgendeine Form von Verhandlungen wieder aufnehmen. Es ist von beiden(!) Seiten affig, auf ihren Maximalforderungen zu bestehen, das ist keine Verhandlung.

 

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Zum ersten Mal spricht unser Bundeskanzler offen von der Möglichkeit eines Atomkriegs. Gleichzeitig lernen wir ein neues Wort: Garantiemacht. Den Maßstab für einen Einsatz von Atomwaffen nennt Scholz auch: Russland solle sich aus der Ukraine zurückziehen.

Wir befinden uns de facto schon in einem Krieg mit Russland, nach 1914-1918 und 1942-1945 zum dritten Mal. Und jedes Mal wird uns gesagt, dass ein Krieg unvermeidlich wäre, und dass wir davon ausgehen, die Russen besiegen zu können. Diesmal eben mit Atomwaffen. Wir lernen nichts dazu.

 

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Tesla-Chef Elon Musk vermeldet, dass sein Unternehmen intensiv an einem Robotaxi arbeitet. 2023 soll es vorgestellt werden. Auch andere Autohersteller forschen an autonom fahrenden Taxis.

EZD sieht das Robotaxi nicht so rosig wie die Hersteller. Ein autonomes Auto speichert laut Tesla rund 40 Gigabyte an Daten pro Sekunde. Anders ist vollautonomes Fahren nicht möglich, die Fahrzeuge müssen untereinander, mit dem Hersteller und ihrer gesamten Umwelt vernetzt werden. Diese gewaltigen Datenmegen können mit unserer gegenwärtigen Speicherstruktur nicht bewältigt werden. Weltweit haben wir eine Speicherkapazität von 2 Zettabyte. Tesla rechnet damit, dass Autonome (selbstfahrende) Autos im Jahr 2035 ganze 15.000 Zettabytes an Speicher benötigen werden - und zwar jährlich. Soviel Speicherplatz werden dann die voraussichtlich 110 Millionen autonomer Autos auf den weltweiten Straßen verballern. Niemand weiß bislang, wie man das bereitstellen kann.

Die anderen Probleme wie Rohstoffmangel lassen wir einmal außen vor. Es geht um den Taxi-Alltag. Wer schon umfangreiche Erfahrungen mit dem anonymen öffentlichen Nahverkehr gemacht hat, kennt versiffte Sitze in den Zügen, Grafiti-verschmierte Scheiben und Müll im Füßraum. Zwar können Robotaxis durch Überwachung des Innenraums und Datenerfassung der Passagiere solchen Vandalismus weitgehend unterbinden. Aber ein vermummeter Sprayer kann die Außenscheiben dennoch beschmieren, ohne dass er erwischt wird. Oder Reifen zerstechen.

Auch die normale Instandhaltung verlangt eine ausgeklügelte Infrastruktur. Was, wenn ein betrunkener Fahrgast in den Innenraum kotzt? Wie oft und wo wird das Robotaxi überhaupt gereinigt und desinfiziert? Wie wird es gewartet? Wo wird es aufgeladen (es gibt jetzt schon eine Ladestations-Krise in der westlichen Welt)? Was, wenn ein Passagier von einem anderen Passagier in einem Robotaxi überfallen oder gar vergewaltigt wird? Kamerasensoren im Innenraum können beschmiert werden oder der Täter sich vermummen. Oder wer schreitet ein, wenn einer der Passagiere brüllend laut mit dem Smartphone und einer Bluetooth-Box Musik hört oder die anderen Mitfahrer anderweitig nervt? Oder kann immer nur ein Passagier gleichzeitig mit dem Robotaxi fahren. um solche Vorfälle zu vermeiden?

In klassischen Taxis wird der Fahrer aktiv in die Pflege und die Wartung des Taxis eingebunden. Er überwacht die Fahrt mit seiner eigenen Präsenz, er tankt das Taxi auf, er fährt es zur Werkstatt, wenn er merkt, dass etwas kaputtgeht. Und er ist ein menschlicher Ansprechpartner für Passagiere und Passanten. Wir sollten uns fragen, ob wir wirklich eine sseelenlose Welt wollen, in denen es keine menschlichen Taxifahrer mehr gibt.

 

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Die Linken-Chefin Hennig-Wellsow ist überraschend zurückgetreten. Nun bin ich mit Vielem nicht einverstanden, was die Linke vertritt. Aber - es ist tragisch. Denn Frau Hennig-Wellsow hat mit ihrem Rücktritt wegen des Sexismus-Skandals in Hessen echte Größe bewiesen. Und Politiker mit Gewissen und Ehrgefühl brauchen wir in unseren schwierigen Zeiten dringend. Hoffentlich kehrt sie in die Politk zurück. Demokratie braucht ein breites Meinungsspektrum, und dazu gehört auch eine Partei wie die Linke.

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Währenddessen wird aus dem ukrainischen Mariupol berichtet, dass sich das Asov-Batallion im Stahlwerk mit 1000 Zivilisten verschanzt hat. EZD vermutet eher, dass es sich um 1000 Geiseln handelt. Eine beliebte Kriegstaktik seit dem Syrien-Krieg, der übrigens immer noch weiter tobt. Syrien wird, genauso wie Libyen, von den Qualitäts-Medien nicht mehr erwähnt. Weil der Westen dort längst verloren hat. Es ist an der Zeit, dass wir uns ernsthaft fragen, ob wir im Westen die richtige Strategie fahren. (Edit 21.04.: Mittlerweile spricht man von 100 Zivilisten)

 

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EZD ist kein Portal für Klima-Alarmisten und sonstige Weltretter. Aber diese Meldung der Tagesschau über die Antarktis ist tatsächlich alarmierend. Zum Einen stammen die Messungen von chinesischen Wissenschaftlern. Diese sind dafür bekannt, wahrhafte Korinthenkacker zu sein. Und wenn die Chinesen vermelden, dass das Meereis der Antarktis auf Rekord-Niedrigwerte schrumpft, dann ist das so.

Wenn Meereis auftaut, dann erhöht das nicht den Meeresspiegel. Aber es ist auch eine Barriere, die das Festlandeis schützt. Wasser ist deutlich dunkler als Eis und Schnee, daher strahlt es viel weniger Sonnenlicht ins Weltall zurück. Wandelt sich also Meereis in Wasser, dann nimmt die entsprechende Fläche mehr Sonnenenergie auf und erwärmt sich stärker. Die Erwärmung in dem Gebiet scheint schneller voranzuschreiten als bislang von der Wissenschaft berechnet. Selbst im neuen 6. Weltklimabericht des IPCC ist das noch nicht berücksichtigt.

Es ist noch nicht klar, ob es sich aktuell um einen wetterbedingten Ausreißer handelt. Wenn das aber eine echte Beschleunigung der Erwärmung der Antarktis ist, dann sitzen wir auf gut Deutsch schön in der Scheiße. Würde die gesamte Antarktis auftauen (was immer noch Jahrhunderte dauern würde), wäre das alleine für einen Anstieg des Meeresspiegels von 70 Metern gut.

 

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Die deutschen Verbraucher können einem mittlerweile nur noch leid tun. Zwar haben sie ihren wirtschaftlichen Untergang selbst gewählt, aber es leiden auch ihre Kinder, die nichts für die Fehlentscheidungen ihrer Eltern können.

Während unsere Außenministerin lachend in Afrika Melonen schleppt und großzügig Geld verteilt, erhöhen die Stromversorger jetzt für 13 Millionen Kunden ihre Preise. Wegen hoher Mieten, Lebensmittelpreisen und Spritpreisen leiden viele Haushalte mittlerweile schon, und jetzt trifft die armen Menschen der nächste Preishammer.

Zum Glück können aber Politik und Medien den von uns mit immer mehr Waffenlieferungen angeheizten Ukrainekrieg als Ausrede vorweisen, durch den unsere Wirtschaft, unsere Lebensmittelversorgung und unsere Energieversorgung außer Kontrolle geraten sein soll. Nur kann man Ausreden nicht essen, man kann in Ausreden nicht wohnen, man kann mit Ausreden nicht heizen, man kann mit Ausreden nicht Auto fahren. Und Ausreden liefern keinen Strom.

 

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In der chinesischen Zeitung People's Daily wird heute gemeldet, dass eine neue Güterzugverbindung zwischen der nordwestchinesischen Stadt Xi'an und dem deutschen Mannheim eingerichtet wurde. Die Strecke geht über Kasachstan, Aserbaidschan, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik.

Bei der Gelegenheit, man sollte nicht auf die uninformierten Kinder hören, die von einer zukünftigen Konfrontation mit China schwafeln. Die Beziehungen Deutschlands mit China sind ausgezeichnet, und von der wirtschaftlichen Verbindung profitieren beide Seiten. Die Welt ist ein Globus und das Verharren auf alten, national begrenzten Strukturen wird zum wirtschaftlichen Aussterben der betreffenden Länder und Regionen führen. Wir sind in Deutschland gerade in einer Phase der Selbstfindung - was können wir im Austausch für Rohstoffe, Waren und Dienstleistungen aus anderen Ländern und Regionen anbieten?

Leider fördern wir in Deutschland und der EU viele Sachen, die wir nicht exportieren können, weil sie niemand anders will. Dazu gehören Genderwissenschaften, Windräder (China hat 10 mal mehr Windräder als wir), Solaranlagen (werden zu 90% in China hergestellt) und Elektroautos (auch da ist China technisch führend). Es wird leider nicht tabulos darüber diskutiert, was wir anderen anbieten können, das die auch wirklich wollen und nicht schon selbst haben. EZD glaubt auch nicht, dass wir Deutschen zu dieser Einsicht fähig sind. Aber die Realität wird uns bald aus unseren moralisch-überlegenen Träumen reißen. Die Hyperinflation ist der Anfang.

 

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Der Klimawandel ist ein unhandliches Thema. Viele Leute können damit nicht viel anfangen. Und da bietet sich dieses halbstündige Interview mit einem echten Antarktis-Forscher an. Es ist direkt, unkompliziert und angesichts dieses Themas auch unterhaltsam. Diese knappe halbe Stunde lohnt sich wirklich.

Den entsprechenden Artikel mit dem Link zum Spotify-Podcast findet man hier: Link zum Artikel

Der direkte Spotify-Link zur Postcast-Folge vom 05.04.22 ist hier

 

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Während bei uns im Westen COVID auf dem Rückzug zu sein scheint, gibt es im chinesischen Shanghai derzeit einen Mega-COVID-Lockdown. Die von der Regierung getroffenen Maßnahmen übertreffen alles bisher dagewesene:

Die Ausgangssperre wird mit fliegenden Drohnen überwacht. Die meisten Quellen im Netz vermuten nun, dass die Regierung COVID nur als Vorwand nimmt, um die totale Kontrolle über ihre Bevölkerung zu erlangen. - EZD meint, so wird das nicht gemacht. Sperrt man Menschen einfach ein, dann bringt man sie nur gegen sich auf. Wer kontrollieren will, lenkt die Menschen mit alltäglicher Unterhaltung ab. Also Facebook, Instagram, Twitter, Grillparties, Clubs und Bars, Picknick im Park, Sportveranstaltungen, Unterhaltungsfernsehen usw.

Da scheint etwas gewaltig schief zu laufen. Es muss nicht direkt COVID sein. Auch eine neue Vogelseuche, die sich weltweit ausbreitet, könnte vielleicht in China auf den Menschen übergesprungen sein. Die nächsten Wochen werden zeigen, was im Reich der Mitte gespielt wird. Hoffen wir wie immer das Beste.

 

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Das geplante 9-Euro-Ticket für ganz Deutschland ist in aller Munde. Klar, die damit zusammenhängenden Probleme sind offensichtlich. Aber es ist ein gutes und wichtiges Experiment. Auf diese Weise kann geprüft werden, wieviele Menschen in Deutschland denn überhaupt in den öffentlichen Nahverkehr wechseln, wenn sie die Gelegenheit dazu haben. 9 Euro im Monat kann sich jeder leisten.

Gleichzeitig wird die Infrastruktur des ÖPNV unter Maximalbelastung gesetzt. So kann man Lücken im System sehr gut identifizieren (Strecken, Bahnhöfe, Haltestellen, Taktzeiten, Zuglängen) - und Stellen identifizieren, wo man vielleicht gar nicht nachbessern muss. Dumm ist die Aktion also nicht, man kann wertvolle Erfahrungen daraus ziehen.

 

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Die ukrainische Handelsgewerkschaft UGA meldet einen Rückgang der Weizenproduktion um knapp 45%, gemäß eines Artikels in der Bild-Zeitung. Das kling zunächst dramatisch für die weltweite Versorgungslage. Aber lassen wir einmal die nackten Zahlen sprechen.

Der angesprochene Rückgang ist ein Produktionseinbruch von 40 Millionen Tonnen auf 18,2 Millionen Tonnen. 8,2 Millionen Tonnen Weizen werden von der Ukraine selbst konsumiert. Das bedeutet, statt bislang 31,8 Millionen Tonnen werden nur noch 10 Millionen Tonnen exportiert - eine Lücke von 21,8 Millionen Tonnen.

2021 betrug die jährliche Weizenproduktion weltweit 778,5 Millionen Tonnen, wie man bei Statista nachlesen kann. Diese Produktion schwankt ohnehin um einige Dutzend Millionen Tonnen zwischen den Jahren. Das bedeutet, rein statistisch sind die fehlenden 21,8 Millionen Tonnen aus globaler Sicht unerheblich. Es ist also Quatsch, wie verrückt Mehl aus dem Supermarkt zu bunkern, es wird noch genügend Weizen produziert.

 

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Eine Meldung vom 09.04.22 - Deutschland baut wieder Bunker. Zumindest werden die 599 Bunker in Deutschland überprüft und gegebenenfalls ausgebaut. Der Abriss von Bunkern wurde gestoppt. Da kann sich jetzt jeder seinen eigenen Reim darauf machen.

 

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Heute mal ein Thema, das nur mittelbar mit dem Ukraine-Krieg zu tun hat. Es geht um Nickel für Elektroautos. Passend dazu heute eine Frage auf Facebook gelesen: 2017 hat die EU alle Staubsauger über 900 Watt verboten. Und jetzt sollen wir alle Elektroautos fahren?

Die korrekte Antwort darauf lautet: Nein, es ist nicht geplant, dass wir alle Elektroautos fahren werden. Unser Schicksal ist der ÖPNV. Dabei geht es um die Rohstoffe. Ich weiß, Zahlen sind langweilig. Aber wer das hier einmal weiß, der lässt sich keine Märchen von der Elektromobilisierung der Massen mehr erzählen.

Stichwort Nickel-Krise. Es gibt nicht genug Nickel auf der Welt für Elektroautos. Wir zählen 1,3 Milliarden Autos mit Verbrennungsmotor auf der Welt. Pro Sekunde kommt statistisch ein Auto dazu (63 Millionen neue PKW im Jahr). Würden wir alle Antriebe austauschen und pro E-Auto 70 kg Nickel verwenden, kämen wir auf einen Bedarf von 98 Milliarden kg Nickel. Und da haben wir noch nicht mit der Elektrifizierung von LKW und Bussen begonnen. Die gesamten Weltreserven von Nickel betragen aber nur 74 Milliarden kg. Die jährliche Weltförderung 2017 belief sich auf 2,1 Milliarden kg, von denen 2/3 zur Herstellung von nichtrostendem Stahl und als temperaturstabile Beschichtungen im Betonbau verwandt werden. Und gerade der Bedarf an nichtrostendem Stahl steigt und steigt und steigt. - Bleiben wir beim Auto. Die 2,1 Milliarden kg Nickel, die derzeit gefördert werden, werden auch jetzt schon verbraucht. Es müssten also neue Fördereinrichtungen gebaut werden, und die finanzieren sich nicht von selbst. Das geht nur über höhere Rohstoffpreise. Der Nickelpreis ist in einem Jahr um 100% gestiegen.

Und jetzt der größte Gag dieser Story: Der russische Weltmarktanteil von Nickel beträgt 49%, von Palladium 42%, von Aluminium 26% und von Platin 13%. Wir werden also immer weniger Nickel für unsere großspurigen Pläne zur Verfügung haben.

Stichwort Lithium-Krise. Ein BEV (Elektroauto) braucht laut CfR-Studie (Council for Relations) 7,7 - 11,4 kg Lithium. Bei ca. 1,3 Milliarden Autos weltweit würden diese Autos 13 Milliarden kg Lithium verbrauchen - für jeweils einen einzigen Batteriesatz, der ewig halten müsste... die gesamten Reserven aller Lithium-Minen weltweit betragen knapp 17 Milliarden kg. Würden wir also alle vorhandenen Autos auf der Welt durch BEV mit Lithium-Batterien austauschen, dann würden wir 3/4 des gegenwärtigen weltweiten Vorrats an Lithium dafür verbrauchen. Ein BEV verbraucht übrigens soviel Lithium wie 5.000-10.000 Smartphones, je nach Größe. Das ist utopisch.

Die Zukunft der Massenmobilität sind Schiene und manuelles Fahrrad, wenn wir nur noch batterie-elektrische Antriebe zulassen. Das wird den Menschen aber nicht erzählt.

 

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In der Propagandaschlacht um das eigentliche Kriegsgeschehen in der Ukraine geht ein interessanter Artikel in Tychis Einblick fast verloren.

Dank der Take-or-Pay-Klausel in den Lieferverträgen mit Gazprom muss Deutschland auf jeden Fall seine Erdgaslieferungen aus Russland bezahlen - egal, ob wir deren Gas abnehmen oder nicht. Das könnte zu einer grotesken Situation führen - wir stoppen einseitig den Import von Erdgas aus Russland, was uns aber nicht aus unserer Zahlungsverpflichtung entbindet. Die Privatunternehmen und Endverbraucher, die nun kein Gas mehr bekämen, wären wegen höherer Gewalt eines Import-Embargos nicht mehr zahlungspflichtig. Aber der Staat, der das Embargo beschließt, muss als Verursacher diese Zahlungen weiter an Russland vornehmen. Sprich, wir Steuerzahler bezahlen dann Erdgaslieferungen, obwohl wir sie nicht abnehmen.

Desweiteren nennt der Artikel offen den Grund für den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Es ist ein Energiekrieg. Fast alle Erdgas- und Erölvorkommen der Ukraine liegen im Osten und Süden des Landes. Auch die vor 2014 gerade erst wieder in Betrieb genommenen Kohlekraftwerke stehen im Osten der Ukraine. Wenn also Russland genau diese Gebiete besetzt hält, dann hat die Ukraine fast keine Energieversorgung mehr. Somit können die Ukrainer auch nicht mehr Europa helfen, seine Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu mindern. Und genau deswegen konzentiert sich Russland jetzt auf die Besetzung des urkainischen Ostens und Südens.

 

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Wir schreiben den 1. April, und mir ist nicht nach Scherzen zu Mute. Ich sitze mit dicker Jacke und Halstuch am Arbeitsplatz. Ich spare Heizung. Derweil sehe ich in Presse und TV Politker und andere Influencer uns zum Sparen auffordern. Sie sind leicht gekleidet - dünnes Hemd, dünnes Sakko. Sie frieren nicht in ihren schönen Büros, Konferenzräumen, Plenarsälen, Studios, Arbeitszimmern.

Den Stars aus der Politik- und Medienwelt sind auch immer gut genährt, ihre Kantinen und Caterings kennen keine Lebensmittelknappheit. Sie haben auch keine Transportsorgen, ihre Transportkosten sind das Problem ihres Mitarbeiterstabes, des Steuerzahlers, des Zwangsgebührenzahlers. Aber sie raten uns, dass wir den Gürtel noch enger schnallen müssen als bislang ohnehin schon. Und das wird so weitergehen. Denn solange es den Top 20% in unserer Gesellschaft noch gut geht, wird sich nichts ändern. Diese Top 20% bestimmen alles, was in Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben passiert. Sie haben Unrecht, das sieht man an dem katastrophalen Zustand unseres Landes und der EU allgemein. Aber sie ersticken alles, was ihre Macht gefährden könnte und das ihre Methoden und Ideologien in Frage stellt.

Oben bleibt auch in Krisenzeiten oben und Unten bleibt unten. Die auf den Energie-und-Inflations-Eisberg gelaufene Titanic D sinkt bereits. Aber noch halten wir uns über der Wasserlinie, die Musikkapelle spielt noch, und die wenigen Rettungsboote sind für die oberen 20% reserviert.

Das soll nicht heißen, dass Politiker ihr Geld nicht wert sind. Sie arbeiten auch schwer, das ist unzweifelhaft. Nur wird das nicht reichen, wenn ein Großteil der Bevölkerung immer mehr unter Existenzdruck gerät. Dann werden die Menschen nach Lösungen suchen, und das könnte sich ein Demagoge mit falschen Versprechungen zunutze machen. Und dann hätten wir im Handumdrehen eine Diktatur aus unserer Demokratie gemacht. Das darf nicht passieren.

 

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Während wir alle noch wie gebannt auf den Ukraine-Krieg blicken und sowohl Corona als auch der Klimawandel längst nicht abgewickelt sind, bahnt sich am Horizont die nächste Krise an. Eine Datenspeicher-Krise (data storage).

Tim Davies von Holon Investments, die stark in Telsa-Aktien investiert sind, wies in einem Interview mit Raoul Pal von Real Vision Finance im November 2021 auf die neue Datenkrise hin. Link zum englischsprachigen Youtube-Interview hier (ab Minute 17). Alle großen Datencenter der Welt verfügen aktuell insgesamt über eine Speicherkapazität von 2 Zettabytes. Diese Zahl ist an sich schon unvorstellbar groß - zwei Milliarden Terabytes. Doch das ist winzig im Vergleich zu dem, was wir 2035 an Speicherplatz benötigen werden.

Die International Data Corporation (IDC) schätzt, dass wir im Jahr 2035 rund 2.200 Zettabytes an globalem Speicherplatz benötigen werden. Das bedeutet, 1.100 Mal soviel Speicher, wie unsere weltweiten Datencenter gegenwärtig haben. Aber das ist nur ein Bruchteil der Wahrheit. Tesla rechnet damit, dass Autonome (selbstfahrende) Autos im Jahr 2035 ganze 15.000 Zettabytes an Speicher benötigen werden. Ein autonomes Auto, das für eine Stunde selbstständig fährt, produziert eine Datenmenge wie 5.000 Arbeitnehmer an einem digitalen Arbeitsplatz. Das Auto wird 40 Gigabyte Daten pro Sekunde produzieren, die gespeichert werden müssen. Tesla schätzt, dass 2035 um die 110 Millionen autonome Autos auf den Straßen der Welt unterwegs sein werden. Das sind pro Jahr 15-16.000 Zettabytes an zu speichernden Daten, alleine nur für diese 110 Millionen selbstfahrenden Autos!

Wenn wir das zukünftige IoT (Internet of Things) dazurechnen, kommen wir wahrscheinlich auf eine jährlich zu speichernde Datenmenge von 20.000-25.000 Zettabytes im Jahr 2035. Nochmal in Erinnerung gerufen, wir haben in 2022 ganze 2 Zettabytes an Datenspeicher weltweit zur Verfügung - und die Schaffung dieses Speichervolumens hat die Welt rund 2 Billionen (2.000 Milliarden) US-Dollar gekostet. Wie sollen wir also unsere Speichermenge innerhalb von 13 Jahren um das 12.500-fache steigern, wenn das Web 3.0 Realität wird? Und die bis zu 25.000 Zettabytes werden in einem einzigen Jahr produziert, die Menge wird danach immer weiter steigen. - Genau das ist die Frage, die die IT-Industrie derzeit umtreibt. Die traditionellen Datencenter (Microsoft, Amazon, Oracle, nationale Rechenzentren, egal wer) werden das nicht bereitstellen können. Ganz zu schweigen davon, dass wir noch überhaupt nicht wissen, wie wir die gigantischen Energiemengen produzieren sollen, die eine solche Speicherung erfordern wird.

Wer also in Zukunft reich werden (bzw. bleiben) will, der sollte sich mit Speichertechnik, Cloudcomputing, Datamining und auch Energieversorgung allgemein beschäftigen. Diejenigen, die diese anstehenden Probleme (hoffentlich) lösen werden, werden in der Zukunft die neue Klasse der Superreichen bilden.

 

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Die G7-Staaten wollen Russland's Energielieferungen nicht in Rubel bezahlen. So meldet es heute die Presse. Dazu ein paar Überlegungen.

So richtig dies aus unserer westlichen Sicht ist, keine Zahlungen in Rubel zu leisten, so falsch ist es aus der Gegensicht Russlands. Russland ist nicht das Sozialamt. Es verkauft seine Rohstoffe dafür, dass es sich Waren kaufen kann. Russland kann sich aber keine Waren mehr kaufen. Denn die Zahlungen des Westens werden in US-Dollar und Euro geleistet, und das über westliche Konten und Zahlungssysteme. Wegen der Sanktionen sind aber westliche Konten Russlands eingefroren worden. Außerdem kann Russland fast nichts mehr im Westen einkaufen, weil fast alle westlichen Unternehmen keine Geschäfte mit Russland mehr tätigen. Das bedeutet, westliches Geld ist für Russland so wertlos geworden wie Monopoly-Geldscheine.

Zudem profitiert nicht nur Russland von der Lieferung von Erdgas und Erdöl in die G7-Staaten. Wir produzieren Kriegswaffen, die wir in die Ukraine liefern, auch mit Hilfe von Energie, diese Waffen stellen sich nicht von selbst her. Dasselbe gilt für Medikamente und anderes Versorgungsmaterial, von dem auch die ukrainische Armee profitiert. Die gegen Russland hetzende Presse und TV verbrauchen auch Energie. Das aus Russland gelieferte Erdgas und Erdöl wird also teilweise gegen Russland eingesetzt.

Mithin haben die Russen Ende der Woche eigentlich keinen Grund mehr, Gas und Öl in den Westen zu liefern. Und dann wird's hart für uns. Auch für die fanatischen Fans der Erneuerbaren Energien wird es hart. Denn die Bürger werden sich anfangen zu fragen, warum überall Windräder herumstehen und sie jahrelang Rekordpreise für ihren Strom bezahlen mussten, wenn die Windmühlen zur Versorgungssicherheit nichts beitragen, die Wohnung kalt und der Tank leer bleiben. Spätestens wenn die Menschen entdecken, dass auch deutscher Kunstdünger mit Prozessen hergestellt wird, die Erdgas aus Russland benötigen und der Teller fortan leer bleibt, wird es ungemütlich werden.

 

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Die Bundesregierung hat nun endlich konkrete Pläne vorgelegt, wie sie die Bürger wegen der hohen Energiekosten entlasten will. Das voraussichtlich 16 Milliarden Euro umfassende Maßnahmenpaket wird in diesem RND-Artikel sehr gut beschrieben, also die Begriffe Energiepreispauschale, Familienzuschuss, Einmalzahlung für Grundsicherungsempfänger, Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe, verbilligtes ÖPNV-Ticket, Genehmigungsverfahren, und Senkung des Energieverbrauchs.

 

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Nun ist das eingetreten, was ich hier auf EZD schon vor zwei Wochen geschrieben habe - Russland lässt sich fortan seine Erdgaslieferungen in Rubel bezahlen. Es war logisch, dass es so kommen würde, aber niemand hat es geglaubt. Die Realität lässt sich aber nicht vom Glauben beeinflussen.

An dieser Stelle soll Robert Habeck von den Grünen ausnahmsweise mal gelobt werden. Er hat seinen Job sehr gut gemacht. Der Erdgas-Deal mit Katar ist überlebenswichtig für Deutschland. Es muss Habeck wegen der schlechten Menschenrechts-Situation in Katar viel Überwindung gekostet haben, den Scheichs überhaupt die Hand zu geben. Er hat aber hier wie ein echter Staatsmann gehandelt und das Wohl des eigenen Volks über die politische Korrektheit gestellt. Solch tragische Entscheidungen muss man treffen können, wenn man in der Topliga der internationalen Politik mitspielen will.

 

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Der Ukraine-Krieg beschleunigt die Erderwärmung. Was UN-Generalsekretär António Guterres in seiner heutigen Rede anspricht, nervt. Es ist unbequem. Aber er hat Recht.

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die den Klimawandel abstreiten. Und ich gehe fest von einer weiteren Erwärmung der Erde aus. Das ist für mich unbestritten. Gleichzeitig müssen wir den Tatsachen ins Auge sehen - irgendwie, irgendwo, irgendwann wird es immer Kriege geben. Und so Typen wie Putin. Gleichzeitig wollen wir bei Kälte nicht frieren, wir wollen nicht hungern, wir brauchen sichere eigene vier Wände, wir wollen unsere Transportbedürfnisse befriedigen. Wir wollen arbeiten, unsere Freizeit genießen, etwas mit dem Partner und der Familie unternehmen. Wir wollen leben. Und dafür benötigen wir Energie. Diese Bedürfnisse werden sich niemals ändern. Daher gehen wir wohl nun einen Kompromiss ein - ein bisschen mehr Erderwärmung im Tausch zur Befriedigung unserer alltäglichen Bedürfnisse. Das kann kein UN-Generalsekretär und kein Weltklimarat verhindern. Eine tragische Situation.

 

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Es gibt ein paar Quellen auf Twitter, die den Kriegsverlauf in der Ukraine sehr gut dokumentieren. Leider kann ich diese Kanäle hier nicht posten, weil mir sonst Russland-Propaganda vorgeworfen werden könnte. Wie auch immer, es sieht derzeit nicht rosig aus für die ukrainischen Truppen.

Im Nordwesten von Kiew (Kyiv) hat es gestern einen großen Gegenangriff ukrainischer Truppen gegen die vorstoßenden Russen gegeben. Dieser Durchbruchsversuch soll vor ein paar Stunden vernichtend zurückgeschlagen worden sein. Die Einkesselung von Kiew schreitet weiter voran und es sieht nicht gut aus für die gelb-blaue Fraktion. Im Osten des Landes wurden die nördlichen ukrainischen Einheiten von russischen Truppen mittlerweile eingekesselt. Im Süden kämpfen immer noch ukrainische Truppen verzweifelt im Stadtzentrum von Mariupol, aber sie sind inzwischen von allen Nachschublinien abgeschnitten. Kharkov (Kharkiv) im Nordosten des Landes ist noch nicht eingenommen worden, aber die Russen haben das ganze Umland unter Kontrolle gebracht und verbliebene vereinzelte Widerstandsnester eingekreist. Nach den Informationen, die mir vorliegen, wird die Ukraine nicht mehr lange durchhalten können.

Eine kurze Erklärung der militärischen Situation - die Ukraine ist ein flaches, sehr übersichtliches Land. Truppen können sich schlecht verstecken und sich nicht in gut zu verteidigende Gebirgszüge, Sümpfe oder Wüsten zurückziehen. Schutz bieten alleine Wälder und Städte. Kriege auf einem solchen Territorium sind vor allem Materialschlachten. Diejenige Seite mit mehr Soldaten und mehr Material gewinnt in der Regel. Zumal die Russen die Lufthoheit besitzen. Die Ukraine verfügt wohl immer noch über rund 50 Abfangjäger, aber auch die müssen irgendwie versorgt und gewartet werden. Und da sind die Flugplätze die Schwachpunkte, die können nicht vor Artillerie- und Raketenangriffen ausweichen. Dasselbe gilt für Warenlager mit Waffen, Munition und Lebensmitteln. Es gibt zahlreiche Videos auf Twitter, die russische Truppen mit Nato-Waffen zeigen, die sie aus eroberten ukrainischen Warenlagern erbeutet haben. Die ganzen Lieferungen aus dem Westen nützen wenig, wenn sie die eigenen Truppen nicht erreichen, sondern vom Gegner verwendet werden. Zudem bedingen Lieferungen per Zug und LKW, dass man die Lufthoheit in dem betreffenden Gebiet hat, ansonsten werden diese bombardiert. Ja, das sind keine guten Nachrichten. Aber es ist wie es ist.

Anmerkung vom 10.04.22: Die Situation sieht mittlerweile deutlich besser für die Ukraine und den Westen aus, als oben beschrieben. Die größte Gefahr besteht nun darin, dass das Moment verloren geht. Und inwieweit die Ukraine nicht nur gut verteidigen, sondern auch angreifen kann.

 

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Diese Video-Aufnahmen sollen aus Mannheim stammen und zeigen einen Eisenbahn-Transport von amerikanischen Kampfpanzern vom Typ M1A2 Abrams nach Polen. Wollen wir hoffen, dass sie nicht zum Einsatz kommen. Link zum Twitter-Video

 

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Es ist eine Sensation. Eine besondere Delegation ist auf eine Zugreise in Richtung Kiew (Kyiv) gegangen. Es handelt sich um den polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki, den polnischen Vize-Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski, den tschechischen Ministerpräsidenten Petr Fiala, und den slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jansa. Sie wollen sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal in Kiew (Kyiv) treffen.

Diese Reise ist nicht nur enorm gefährlich, sie ist auch nicht mit der EU abgesprochen. Die EU-Spitzen, die Nato und die US-amerikanische Regierung wurden lediglich am Montag Abend über die Tour informiert. Laut Aussage des polnischen Regierungssprechers Piotr Müller würden die Regierungsspitzen von Polen, Tschechien und Slowenien die EU und den Europäischen Rat vertreten. Ob das stimmt, kann man nicht abschließend beurteilen. Der ungarische Premierminister Orban sollte an der Reise auch teilnehmen, aber er lehnte ab. Ungarn würde weder Soldaten noch Waffen in die Ukraine liefern, noch eine Durchleitung von Waffen durch sein Land erlauben.

Es ist m.E. ein Zeichen, dass die drei Länder die Faxen dicke haben mit dem Kurs der EU und der Nato. Was nun genau in Kiew (Kyiv) besprochen wird, das werden wir wohl zeitnah erfahren. Wenn die Ministerpräsidenten heil ankommen.

 

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Hier im EZD Blog wurde es ja schon am 3. März angedeutet, und jetzt ist die Katze aus dem Sack - Indien schließt sich der Russland-China-Liga an. Wie in mehreren Presseberichten veröffentlicht (z.B. hier in der Daily Mail), wird Indien russisches Erdöl kaufen. Wahrscheinlich zu einem Sonderpreis.

Währenddessen schießt unsere westliche Presse aus allen Rohren. Wenn man die Siegesmeldungen ernstnehmen würde, dann müssten die Urkainer inzwischen kurz vor Moskau stehen. Tatsächlich hat der Luftangriff auf ausländische Söldner in Lwiw (Lemberg) gezeigt, wer mittlerweile in der Ukraine das Sagen hat. Jetzt wird in der Presse darum gestritten, ob nun 35 oder gar 200 Söldner bei dem Angriff ums Leben gekommen sind. Andere Medien wie der RND haben die Meldung heute von ihrer Newsseite entfernt. Aber die Anzahl der Opfer ist auch, so tragisch das für die Betroffenen ist, nicht die wichtigste Meldung. Laut Twitterbeiträgen eines brasilianischen und eines US-amerikanischen Söldners, die für die Ukraine in den Kampf ziehen wollten, reisen viele Söldner jetzt wieder ab. Sie hatten sich nicht vorgestellt, als russisches Kanonenfutter zu enden. Jubeln können wir aus westlicher Sicht natürlich nicht darüber. Nur sollte uns langsam klar sein, dass wir sehr wahrscheinlich auf der Verliererseite in diesem lokalen Konflikt stehen.

Daneben gab es gestern furchtbare Videoaufnahmen, in dem ein leichter russischer Panzer mit seiner Kanone ein ziviles Auto aus 50 Metern Entfernung direkt beschossen hat, und das zweimal. Die Insassen des Autos sollen ein älteres ukrainisches Pärchen gewesen sein, das zur falschen Zeit am falschen Ort war. Doch wird das leider kein Einzelfall bleiben. Durch die massenhafte Lieferung von relativ handlichen Panzerabwehr-Waffen, die man problemlos in einem Auto verstecken und daraus abfeuern kann (wenn vorher die Heckscheibe zwecks Druckausgleichs entfernt wurde) ist jetzt jedes Auto eine potenzielle Gefahr für gepanzerte Fahrzeuge. Deswegen wird man jetzt lieber einmal mehr auf PKWs schießen als einmal zu wenig... Krieg ist weder gerecht noch ästhetisch. Jede Eskalation, auch simple Waffenlieferungen, hat eine Gegeneskalation zur Folge. Insofern ist noch längst nicht klar, ob wir hier nicht doch den Anfang eines 3. Weltkriegs stehen. Und dann hätte der ukrainische Präsident Selenskyj Recht, wir kämen nicht an einer bewaffneten Konfrontation mit den Russen vorbei.

 

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In den USA bahnt sich ein neuer Rechtsstreit an, über den unsere Medien garantiert wieder verdreht berichten werden. Es geht um den neuen Iran-Deal zwischen der USA und Iran. Die USA hat sich bekanntlich selbst ins Aus geschossen, indem man die Erdölproduktion rechtlich stark behindert (Details lassen wir in diesem Kontext einmal beiseite, das wird zu lang). Wegen des Wegfalls von russischem Erdöl sucht man nun händeringend nach Ersatzlieferanten. Und da kommt der Iran ins Spiel. Bislang verhindern Sanktionen den Verkauf iranischen Erdöls an die USA. Der Iran verlangt aber auch, dass ihm der Besitz von Nuklearwaffen erlaubt wird, ansonsten könnten sich die USA ihren Lieferwunsch in die Haare schmieren.

Es bedarf nun eines neuen Deals. Und da gibt es eine Besonderheit: Die USA dürfen nicht direkt mit den Abgesandten des Iran verhandeln. Nein, als Mediator ist Russland vorgesehen. Das bedeutet, Russland handelt mit dem Iran einen Deal für die USA aus, und die USA kann das nur so annehmen, wie es verhandelt wurde. Ja, das ist blöd. Und ja, das ist Biden's Amerika. Nun wehren sich die Republikaner im US-amerikanischen Senat dagegen. Sie führen zwei Argumente gegen den Deal ins Feld (Video hier):

1. Der Deal wird voraussichtlich Iran bemächtigen, Atombomben und Atomraketen zu besitzen. Aber es wird nicht festgehalten, ob das nur eigens hergestellte Ware umfasst. Somit könnte die USA vom Iran Erdöl geliefert bekommen und die Lieferung mit US-Dollar bezahlen. Der Iran würde dann diese US-Dollar an Russland weitergeben und sich russische Atomraketen kaufen...

2. Die Biden-Regierung plant, den Deal am US-amerikanischen Parlament (Congress) vorbei einfach so zu beschließen. Dabei kommt es auf die Wortwahl (Wording) an. Der Deal ist eigentlich ein Treaty, d.h. ein internationaler Vertrag. Ein internationaler Vertrag mit dieser Tragweite müsste aber vom Senat mit 2/3-Mehrheit abgesegnet werden. Und dafür würde man auch die Stimmen einiger republikanischer Senatoren benötigen. Das wird nicht geschehen. Die US-Regierung könnte die Absprache mit dem Iran auch als Gesetz erlassen. Aber das ginge nur mit Zustimmung der Mehrheit des Senats und des Repräsentantenhauses, was auch nicht passieren wird. Also ändert die Biden-Regierung einfach das Wording. Die Absprache mit dem Iran sei kein Vertrag, sondern lediglich ein Agreement (Übereinkunft). Und dieses Agreement könne die Biden-Regierung eigenmächtig mit dem Iran treffen.

Wie das Ganze ausgeht, ist noch nicht klar. Nur würde im Ergebnis, wenn es mit dem Iran einen Deal gäbe, der Iran sich mit US-amerikanischen Petrodollars Atomraketen aus Russland kaufen und damit Putin's Kriege finanzieren. Ja, das ist blöd. Aber unsere Medien würden es schon so drehen, dass es sinnvoll klingt.

DISCLAIMER: Mir tun die Ukrainer extrem leid. Die Ukraine war immer ein Prellbock zwischen der Nato und Russland, das sollte wohl inzwischen jedem klar geworden sein. Insofern musste es irgendwann krachen. Angesichts der vielen Söldnergruppen und Kriegswaffen, mit denen das Land jetzt geflutet wird, entwickelt es sich zu einem zweiten Syrien. Es wird über Jahrzehnte keine wirkliche Ruhe mehr dort geben. Das ist furchtbar und es gibt keine realistische Lösung, sondern nur egoistische Vorschläge von beiden Seiten des Konflikts. Jetzt wird auf den Schlachtfeldern entschieden, wie es weitergeht. Wie gesagt, arme Ukrainer.

 

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Der Krieg in der Ukraine geht weiter. Das kann man nach dem Treffen der Außenminister der Ukraine und Russlands in Antalya (#MEET4DIPLOMACY) ohne Zweifel sagen. Es wird also weiter gekämpft und gestorben.

 

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Ich fasse heute einfach zusammen, was ich in den letzten Tagen über den Ukraine-Krieg aufgeschnappt habe. Zunächst haben sich Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emriate (UAE) geweigert, mit Joe Biden zu telefonieren. Aber sie haben mit Putin telefoniert. Soweit zu Ersatzlieferungen für fehlendes russisches Erdöl. In Syrien und in Pakistan gab es große Russland-freundliche Demonstrationen. Der pakistanische Premierminister Khan hat vor seinem Volk eine scharfe Anti-Westen-Rede gehalten. Die ukrainische Stadt Sadovsk ist kampflos an russische Truppen gefallen. Russland liefert immer noch 30% des in Europa verbrauchten Erdöls (wir verbrauchen 500 Millionen Tonnen im Jahr). Dazu liefern die Russen 40% des Erdgases, das wir verbrauchen (von insgesamt 500 Milliarden Kubikmetern pro Jahr).

Zu der Liste der Russland-unfreundlichen Staaten gemäß des Kreml zählen Deutschland und die gesamte EU, die USA, Kanada, Albanien, Andorra, Australien, Großbritannien, Anguilla, die Britischen Jungferninseln, Gibraltar, Island, Liechtenstein, Mikronesien, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, San Marino, Nordmazedonien, Singapur, Taiwan, die Ukraine, Montenegro, die Schweiz und Japan. Welche genauen Sanktionen Russland gegen uns und die anderen genannten Volksgemeinschaften erlassen wird, ist noch unklar.

Man fragt sich, warum der Westen doch recht vorsichtig mit Russland umgeht. Die Antwort heißt SATAN-2. Dieses Waffensystem ist eine russische Hyperschallwaffe, die 15 nukleare Sprengköpfe tragen soll, die jeweils ein individuelles Ziel ansteuern können. Die Reichweite von SATAN-2 soll 18.000 km betragen und sie soll eine Geschwindigkeit von 25.560 km/h erreichen. Wer auch nur ein bisschen Ahnung von der Materie hat, wird da nachdenklich. Sollte das stimmen, dann gibt es dagegen keine bekannte Abwehrmöglichkeit.

Und zuletzt, Russland ist einer der größten Hersteller von Kunstdünger (Ammoniak) in der Welt. Zur Herstellung im Haber-Bosch-Verfahren benötigt man u.a. Wasserstoff. Und diesen Wasserstoff gewinnt man vorrangig aus Erdgas (Dampfreformierung), alternativ aus Kohle... das bedeutet, wir handeln nicht mehr mit Russland und bekommen von denen keinen Kunstdünger mehr. Dazu fehlen uns Erdgas und Kohle, um unseren eigenen Kunstdünger herzustellen. Die Ukraine fällt kriegsbedingt als Nahrungsmittellieferant bis auf Weiteres weg. Was das für unsere Lebensmittelpreise bedeutet, ist wohl unschwer zu begreifen. Sonnenblumenöl, das vorrangig aus der Ukraine kommt, ist ja bereits Mangelware (die Hälfte alles Sonnenblumenöls weltweit kommt aus der Ukraine, 27% aus Russland).

 

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Dass Putin nun unser Feind ist, können wir im Westen nicht mehr wegdiskutieren. Doch selbst der RND gibt langsam zu, dass Sanktionen Putin nicht von seinen Zielen abbringen werden (Artikel).

Nun konzentriert man sich darauf, die russische Wirtschaft in den kompletten Ruin zu treiben. Erstes Problem dabei ist - nur 40 von 200 Nationen machen mit. Diese 40 haben zwar ein enormes wirtschaftliches Gewicht. Nur damit wird jedem denkendem Menschen auf der Welt klar, dass es immer noch eine Zweiklassen-Gesellschaft auf unserem Planeten gibt - den reichen Westen und alle anderen... Das kann sich PR-technisch als Bumerang erweisen. Zumal es Staaten, die ihrerseits unter Sanktionen des Westens leiden, in die Arme der Russen treibt.

Außerdem gibt es Putin eine sehr gute Ausrede, die Lieferung von Erdgas und Erdöl in den Westen einzustellen. Oder zu verlangen, dass die Lieferungen zukünftig mit russischem Rubel bezahlt werden. Durch den Prestigeverlust könnten US-Dollar und Euro abstürzen.

Hinsichtlich der Ukraine, der Kurs ist klar. Der Westen versucht, mit umfangreichen Kleinwaffen-Lieferungen die Ukraine zu einem zweiten Afghanistan zu machen, in dem russische Truppen permanent ausbluten. Dass die Russen dort noch nicht Vollgas geben, kann man daran erkennen, dass sie noch keine Großbomber benutzen und die wehrhaften Städte einfach komplett plattbomben. Wie die Alliierten es mit unseren Großstädten im Zweiten Weltkrieg getan haben. Woran würde man das erkennen? Es würde überhaupt keine ukrainischen Videoaufnahmen von den Angriffen und den Trümmern bei Twitter, Telegram und Co. geben, weil alle in dem Gebiet tot wären. Hoffentlich kommt es nicht soweit.

 

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Ich bin klar pro-westlich eingestellt. Es geht auch nicht anders, da ich im Westen geboren wurde und dort auch immer gelebt habe. Nur zeigt sich immer mehr, dass wir in einer komplett anderen Welt leben als noch vor 5 Jahren. Der Westen (also ich auch) muss sich daran gewöhnen, nicht mehr die Nummer 1 in der Welt zu sein. Der furchtbare Ukraine-Krieg ist leider nur ein Symptom dieser tiefgreifenden Änderung.

Um das zu verstehen, sollten Sie sich diese 25-minütige Video-Präsentation anschauen. Auch wenn Ihr Englisch nicht so gut sein sollte, es lohnt sich. Danach wissen Sie, warum ein Krieg eigentlich unvermeidbar war, obwohl wir das alle nicht so richtig wahrhaben wollten.

Nun zu der Frage der Wirksamkeit der UN-Resolution, die den russischen Einmarsch in die Ukraine verurteilt hat, und die Wirksamkeit der Sanktionen gegen Russland. Die UN-Resolution (Bild) wurde nicht von allen Nationen getragen. Dagegen gestimmt haben: Belarus, Nordkorea, Eritrea, Russland und Syrien. Das sind nicht viele. Aber die Liste der Enthaltungen ist heftig: Algerien, Angola, Armenien, Bangladesh, Bolivien, Burundi, Zentralafrikanische Republik, China(!), Kongo, Kuba, El Salvador, Indien(!), Iran, Irak, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Madagaskar, Mali, Mongolei, Mozambique, Namibia, Nicaragua, Pakistan(!), Senegal, Südafrika(!), Südsudan, Sri Lanka, Sudan, Tadschikistan, Uganda, Tansania, Vietnam(!), Simbabwe. Das sind ungefähr 3/4 der Weltbevölkerung.

(Insert 04.03.2022) Aber das ist noch nicht alles. Folgende Staaten hatten darauf verzichtet, an dem Voting teilzunehmen: Republik Aserbaidschan, Burkina Faso, Kamerun, Eswatini (Swasiland), Äthiopien, Guinea, Guinea-Bissau, Marokko, Togo, Turkmenstan und Usbekistan. Venezuela konnte nicht mitstimmen, weil es seine Mitgliedschaftsbeiträge nicht bezahlt hat. Aber auf der Nord-Venezuelanischen Insel La Orchila befindet sich seit 2018 eine russische Militärbasis.(Insert Ende)

Auch bei den Sanktionen gegen Russland sieht's nicht gut für den Westen aus. China, ganz Südostasien, Indien, der Nahe Osten, Zentralasien, Mittelamerika, Südamerika und Afrika machen nicht mit. Es deutet sich eine klare Zweiteilung der Welt an. Auf der einen Seite die USA, Kanada, Europa, Japan und Australien - und auf der anderen Seite alle anderen. Das wird noch lustig.

Hinsichtlich der Ressourcen steht Russland blendend da. Es ist der weltweit größte Produzent von Erdgas, der zweitgrößte Produzent von Erdöl. Aber das ist noch nicht alles. Die restlichen russischen Weltmarktanteile: Nickel 49%, Palladium 42%, Aluminium 26%, Platin 13%. Dazu kommen 30% aller weltweiten Nahrungsmittel aus Russland und der Ukraine. 41% allen geförderten Urans stammt aus dem russisch kontrollierten Kasachstan. Und 7% allen Stahls wird in Russland geschmiedet. Das kann man nicht ignorieren. China wird es auf keinen Fall ignorieren. Denn die Chinesen befürchten - fällt Russland, dann steht die Nato bald an der chinesischen Nordgrenze.

Und da wäre noch der Elefant im Raum namens Taiwan. Alleine der taiwanische Hersteller TMSC stellt laut CNBC 54% aller höherwertigen Computerchips her. Eine Halbleiterfabrik baut man übrigens nicht mal eben auf einer grünen Wiese auf, falls ein an China gefallenes Taiwan uns keine Halbleiter und Chips mehr liefert. Es dauert 5 bis 10 Jahre von der ersten Planung einer Fabrik bis zum Produktionsstart. Mal abgesehen davon, dass wir im Westen eine ganze Kaskade von Patentverletzungen begehen müssten, wenn wir solche Chips nachbauen würden.

Wir befinden uns deswegen wohl bereits mitten in einem kalten Weltkrieg. Die Ukraine könnte ihn zu einem heißen Krieg machen. Deswegen sollten wir vorrangig überlegen, wie wir die weltweiten Spannungen wieder eindämmen.

 

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Wie die Enercon GmbH, der größte deutsche Hersteller von Windenergieanlagen (WEA), meldet, sind anscheinend seine Windräder gehackt worden. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine letzten Donnerstag gibt es keine satellitengestützte Verbindung zur Steuerung von 5.800 Windrädern, meldet Reuters. Die Anlagen stellen normalerweise eine (Höchst)Leistung von 11 Gigawatt (GW) zur Verfügung.

Wir lassen das mal so stehen... zusammen mit dem Hinweis, dass unsere deutschen Geniepolitiker noch viel mehr Windräder aufstellen wollen, um unsere Energieversorgung zu sichern.

 

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Ein paar Fragen und Antworten zum Ukraine-Krieg:

Wird die Nato militärisch in den Konflikt vor Ort eingreifen?

Nein. Wie Joe Biden in seinem letzten Pressetermin klargestellt hat, wusste die Nato seit Wochen, dass ein solcher Angriff bevorstände. Und was hat man getan? Nichts. Es wird bei wirtschaftlichen Sanktionen und einer Truppenverstärkung in Osteuropa bleiben.

Wie wird Russland auf eine SWIFT-Sperrung reagieren? Wird es massiv in Bitcoin oder Ethereum gehen?

Russland hat auf jeden Fall schon einen Plan für einen Ausfall des SWIFT-Bankensystems. Aber man wird sich garantiert nicht (dauerhaft) einer Lösung bedienen, die im Westen programmiert wurde und die sich an den US-Dollar gekettet hat. Die Russen werden entweder einen eigenen Coin herausgeben, der an ihren fossile Energiereserven (Erdöl, Erdgas, Kohle) gekoppelt ist - oder sich an den gerade vorgestellten chinesischen E-Yuan anschließ. Der Vorteil: Der Westen ist viel zu abhängig von China, als dass er die Chinesen blockieren könnte. Russland könnte auch verlangen, dass alle fossile Energielieferungen in Rubel abgewickelt werden.

Warum hat die Ukraine Schnellfeuergewehre an Zivilisten ausgegeben?

Weil die ukrainische Regierung selbst nicht mehr an einen Sieg glaubt. Es ist nämlich sehr schwer, diese Waffen wieder einzusammeln, falls man gewinnen würde. Kriminelle Banden würden sich diese Waffen und Munition besorgen, um ihre Macht in einem angeschlagenen Land zu sichern. Andere würden ihre Waffen nicht mehr abgeben, weil es nach solchen Ereignissen immer lebensgefährlich ist, auf die Straße zu gehen. Daher herrscht jetzt die Parole Scheißegal. Nach uns die Sintflut, sollen die Russen mit den im Volk zirkulierenden Kriegswaffen zurecht kommen.

Werden wir in der EU weiterhin russisches Erdgas und Erdöl beziehen?

Auf jeden Fall. Wir haben keine andere Wahl. Im Zweifelsfall bekommen wir gewaschenes Erdöl und Erdgas in LNG-Form aus Drittstaaten, die nicht mit einem Embargo belegt wurden.

Wie wird sich die neue Situation im Osten auf unser tägliches Leben auswirken?

Erst einmal durch eine kräftige Inflation, weil die Energiepreise bis zum Mond steigen werden. Das ist unvermeidbar, wir haben uns selbst ins Aus geschossen, Zudem wird jeder verfolgt und denunziert, der in Zukunft etwas Positives über die Russen und Putin schreibt oder sagt. Die gnadenlose Jagd auf Ungeimpfte sollte uns eine Warnung sein. Die Börsen werden wie immer reagieren, und zwar wie hirnlose Borderliner. Es wird wild rauf und runter gehen, sowohl bei Aktien, als auch Rohstoffpreisen und Cryptowährungen. Jede kleinste Nachricht wird grotesk aufgeblasen und löst dann heftige Kursbewegungen aus. Wer das gut spielt, kann in den nächsten Monaen sehr reich werden. Andere werden ihr Vermögen verlieren. Sieger und Verlierer stehen noch nicht fest.

 

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Die Verlierer im Ukraine-Krieg, also die vorwiegend linken Regierungen der westlichen Welt, sehen sich zu einer Unzeit mit dem Superwahljahr 2022 konfrontiert. Nachdem feststeht, dass unsere schöne neue CO2-freie und günstige Energieversorgung eine dreiste Lüge war und unsere Außenpolitik eine Katastrophe, fürchtet man die Rache der betrogenen Wähler.

Eine Auswahl: Am finden die Landtagswahlen im Saarland statt. Am folgt die Präsidentschaftswahl in Frankreich. Am die Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Am die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Am die Landratswahl in Sachsen. Am Die Parlamentswahl in Frankreich. Am die Parlamentswahl in Schweden. Am die Wahlen in Bosnien und Herzegowina. Am die Landtagswahl in Niedersachsen. Und als Krönung am die Halbzeitwahlen in den Vereinigten Staaten (USA).

Da die vorwiegend linken Regierungen messbar (Superinflation, Energiekrise, verlorene Kriege in Syrien, Lybien, Afghanistan, Ukraine) versagt haben, führen sie schon jetzt eine große neue Lügenkampagne. In den USA wird im Fernsehen eiskalt behauptet, nicht Russland sondern Donald Trump und seine Republikaner seien in die Ukraine einmarschiert. Ein kleiner Realitätscheck: Erst Monate nach der Amtsübernahme von Joe Brandon Biden haben die USA in Afghanistan einen katastrophalen, von Hirnlosen organisierten Truppenabzug hingelegt. Unter Joe Biden wurde die autarke Energieversorgung der USA abgeschafft und jetzt ist man in den USA von Energieimporten aus Russland und Russland-freundlichen OPEC-Staaten wieder abhängig. Unter Joe Biden haben die USA quasi keine Südgrenze mehr und wirken unfähig, ihre eigenen Probleme zu regeln. Unter Joe Biden ist herausgekommen, dass US-Präsident Donald Trump von den US-Demokraten im Weißen Haus abgehört wurde. Noch in den 1980ern hätte so ein Verrat alle beteiligten Demokraten direkt auf den Elektrischen Stuhl gebracht. Wir werden im November sehen, ob die Wähler wirklich so dumm sind und die Demokraten wiederwählen.

In Deutschland bemüht man sich wärenddessen um Schadensbegrenzung. Es ist ja nicht so, dass wir von kompletten Vollidioten regiert werden. Sondern die Welt ist schlecht und böse... außerdem brauchen wir viel mehr Windräder. Also noch viel mehr von der Energieform, die uns überhaupt in die Scheiße geritten hat. Hinsichtlich der Pandemie, die im Großteil der Welt keine mehr ist, setzt man auf fortgesetzte Panik. Weil, es könnte ja im Herbst... Wer diesen Kurs wieder wählt, dem hilft auch kein Psychiater mehr.

Als (eigentlich) überzeugter Europäer bin ich auch nicht von der AfD begeistert. Dennoch, so schlechte Karten haben sie 2022 objektiv nicht. Die AfD wurde in allen Parlamenten, in denen sie sitzt, konsequent aus jeder politischen Entscheidung herausgelassen. Man hat ihr noch nicht einmal einen Sitz als Vize-Bundestagspräsident gegönnt, obwohl sie einen Anspruch darauf hat. Aber das rächt sich jetzt ganz besonders. Der AfD kann niemand vorwerfen, sie hätte unsere aktuelle Situation verschuldet. Sie hat ja nirgendwo mitregieren dürfen und wurde auch sonst extrem gemobbt. Geht unser Lalnd weiter vor die Hunde, kann die AfD ganz cool sagen: Das waren wir nicht, das waren die anderen.

 

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Was ist aktuell in der Ukraine los? Wo stehen jetzt gerade die russischen Truppen? Wo wird jetzt gerade gekämpft? Die derzeit besten Newsticker dazu findet man bei Epoch Times und Focus.

 

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Nun hat sich Putin die Ostukraine unter den Nagel gerissen. Die Parlamente in Donezk und Luhansk haben bereits dazu ihren Segen erteilt. Ich hatte das ja in einem früheren Beitrag als mögliches Szenario angesprochen. Die beiden Ostprovinzen Donezk und Luhansk werden vorrangig von russisch-orthodoxer Bevölkerung bewohnt, die sich kulturell von den eher protestantisch-atheistisch geprägten Westukraine unterscheidet.

Eine erste Reaktion gibt es von Deutschland. Nach seinem epischen diplomatischen Nicht-Erfolg in Moskau hat Bundeskanzler Scholz die Zertifizierung der Nordstream-2-Pipeline gestoppt. Damit hat Deutschland zwei Dinge klargemacht: 1. Die Zertifizierung war nie eine technische Überprüfung, sondern ein rein politisches Manöver. 2. Wir schießen uns in den eigenen Fuß und erwarten, dass das unseren Gegner beeindruckt.

Natürlich werden die ganzen Sanktionen nichts bewirken. Aber haben wir Westler in den letzten Jahrzehnten irgend etwas bewirkt? China hat sich Tibet einverleibt und der Westen hat es hingenommen. Den Irak haben wir in ein Katastrophengebiet verwandelt. In Syrien haben wir jahrelang vergeblich mit vorsintflutlichen Sandalenkriegern gekämpft, bis die Russen und Türken reinen Tisch gemacht haben. China hat sich Hongkong einverleibt, und der Westen hat tatenlos zugesehen. Aus Afghanistan wurden der Westen von einer Zirkustruppe mit Toyota-Pickups rausgeworfen. Lybien wird mittlerweile gemeinschaftlich von der Türkei und Russland verwaltet. Und in Mali steht der nächste Rückzug gegen Barfußkrieger auf dem Plan. Die USA kann derweil noch nicht einmal ihre eigene Südgrenze schützen.

Wer soll vor uns denn Respekt haben? Wir haben unsere Energieversorgung gekillt, wir haben unsere Autoindustrie gekillt, der Mittelstand überlegt wegen der Energiekosten komplett in die Dritte Welt umzusiedeln und wir haben die Wehrpflicht abgeschafft... aber wir sind ganz groß in Pandemie-Organisation und Gendern. Kein Wunder, dass sich jetzt die Länder ohne diese Probleme alle Gebiete unter den Nagel reißen werden, die sie kriegen können. Taiwan ist das nächste Thema. Und dann werden wir Westler wieder entrüstet aufschreien. Mehr aber auch nicht, dafür sind wir zu schwach.

 

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Die Zeitschrift Auto Bild hat recherchiert, wie viel Ersatzakkus für Elektroautos kosten. Ein kompletter Ersatzakku für einen Hyundai Kona-e mit 100 kW kommt den Kunden demnach 20.176,78 Euro teuer. Den Artikel können Sie hier lesen.

 

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Die westliche Welt rechnet mit einem russischen Großangriff auf die Ukraine. Ich meine, das ist eher unwahrscheinlich. Denn sonst hätten die europäischen Staaten längst eine Generalmobilmachung gestartet. Zudem hätten die USA massive Truppenkontingente nach Europa verschifft. Das bedeutet, alle Männer bis 40 Jahre wären zum Wehrdienst eingezogen worden. Und glauben Sie jetzt nicht, lieber Leser, dass Sie als Wehrdienstverweigerer verschont worden wären. In einem echten Ernstfall hat das keine Bedeutung. Dann kämpfen Sie nicht, sondern Sie werden in zerstörte Gebiete gefahren, um dort die Verletzten zu bergen und wieder aufzuräumen. Auch der Sanitätsdienst der Armeen wird dann mit Ersatzdienstleistenden aufgefüllt. Da das aber alles nicht stattfindet, wird es keine bewaffnete Konfrontation mit dem Russen geben.

Es gibt noch die andere Möglichkeit, dass niemand in der Nato damit rechnet, die Russen militärisch aufhalten zu können. Bei den leeren Energiespeichern in Europa und den USA nicht verwunderlich. Dann säßen wir schön in der Patsche. Wir müssten noch nicht einmal erobert werden. Eine komplette wirtschaftliche Blockade der Russen durch den Westen würde uns mangels Energielieferungen eine neue Nachkriegszeit bescheren. Wer noch Großeltern aus der Zeit hat, kann die ja mal fragen, wie geil das damals war.

 

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Soll ich meinen Stromanbieter wechseln? Was ist die beste Strategie in dem von unserer Gesellschaft selbst verschuldeten Strompreis-Wahnsinn? Ein gut recherchierter Artikel im RND in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW klärt auf. Die Grundaussage gleich hier: Wenn Sie im Privathaushalt bis zu 38 Cent pro kWh bezahlen, lohnt sich ein Wechsel für Sie nicht. Soweit sind wir schon gekommen.

 

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Das Financial Stability Board in Basel hat in einem aktuellen Bericht davor gewarnt, dass Crypto-Assets die internationale Finanzstabilität bedrohen.

Direkt in die Schusslinie sind nun Stablecoins wie Tether und Diem (Libra) geraten, die an den US-Dollar gekoppelt sind. Damit aber nicht genug, es wird auch ausdrücklich vor der sogenannten Decentralized Finance (Defi) gewarnt. Das FSB ist sich im Klaren darüber, dass über die Kreditplattform MakerDAO mit Hilfe von Ethereum Smart Contracts und einem eigenen Stablecoin namens Dai eine alternative Geldwirtschaft aufgebaut wird. Daneben gibt es noch die Compound Finance-Initiative mit ihrem COMP-Token, die dasselbe Ziel verfolgt.

Die Sturmglocken werden inzwischen überall in den Finanzaufsichten geläutet. Jeder, der in der privaten Cryptoszene mitmischt, auch nur mit dem Halten von Crypto-Coins oder -Assets, wird in die Schusslinie dieser Institute und den mit ihnen verbundenen Banken und anderen Finanzinstituten geraten. Private Cryptos werden Schritt für Schritt kriminalisiert, darüber sollten sich Anleger im Klaren sein. Weitere Bitcoin und Co.-News finden Sie hier.

 

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Der Grund für den (teilweisen) russischen Truppenabzug in der Ukraine dürfte das nun offizielle Statement Chinas sein: Der chinesische Außenminister Wang Wenbin pocht auf Einhaltung des Minsker Abkommens, das von den streitenden Beteiligten (Trilaterale Kontaktgruppe) 2015 unterschrieben wurde. Damit ist klar, dass China keine Lust hat, sich an einem russischen Abenteuer zu beteiligen, aber auch einer Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato kritisch gegenübersteht. Punkt 10 des Abkommens sieht einen kompletten Abzug aller ausländischer Streitkräfte vom Teritorium der Ukraine vor. Dagegen verstoßen derzeit beide Seiten des Konflikts.

 

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Afrika stellt sich anscheinend auf die Seite der Ukraine im Ukraine-Konflikt. In einem gestern veröffentlichten Video werden ukrainische Zivilisten gezeigt, die den Umgang mit Schusswaffen lernen. Die Ausbilder sind Mitglieder in der ultra-rechten Azov-Bewegung.

Was ist daran so ungewöhnlich? Dass sich ein wichtiges und deutlich linkslastiges Nachrichtenorgan des afrikanischen Kontinents auf die Seite einer ultra-rechten Organisation stellt, indem es deren Propagandavideo teilt. Die afrikanische Bevölkerung hat intensive Erfahrungen mit Krieg gegen die Zivilbevölkerung und die Rekrutierung von Kindersoldaten, das ist ein hochsensibles Thema. Es zeigt, dass Russland die ukrainische Zivilbevölkerung direkt bedroht. Wenn Russland die Ukraine angreifen sollte, dann war's das mit freundlichen Beziehungen zu Afrika, sie gelten dann bei den Afrikanern als Unterdrücker. Das stellt die Chinesen vor Probleme, denn die sind in Afrika schwer engagiert und werden als Russlands Verbündete wahrgenommen.

 

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Ein Blick auf Google Maps schafft Klarheit: Russland's Staatsgebiet ist gewaltig. Es reicht, in Längengraden gesehen, von Osteuropa bis weit hinter China. Dies bringt Russland aber auch in eine prekäre Lage. Man übt sich ständig im Spagat zwischen dem Westen, Zentralasien und Ostasien. Wirklich allen Recht machen können es die Russen nicht. Sind sie zu westlich, ruft das Kritik in Zentral- und Ostasien hervor. Sind sie zu China-und-Co-freundlich, gefällt das Europa und den USA nicht. Daneben gibt es das Problem, auch mit den Muslimen klarzukommen. Ein Drittel aller russischen Armeeangehörigen sind muslimischen Glaubens.

Mittlerweile scheint klar, für welche Seite sich Russland entschieden hat. Bereits im November 2014 wurde der damalige US-Präsident Obama beim Abschlussfoto der APEC Konferenz in Peking nach rechtsaußen zu den Frauen gestellt, während Putin direkt neben Xi stand. Ein deutliches Zeichen, welche Nationen sich dort angenähert haben. Russland scheint sich für China entschieden zu haben.

Es gibt auch klimatische Gründe für diese Entscheidung. Sollte sich die Erde dauerhaft um 5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau erwärmen, werden die mittleren Bereiche der Erde zu quasi unbewohnbaren Wüsten und Steppen. Dazu gehören dann auf der Nordhalbkugel auch die USA, Süd- und Zentraleuropa, Südasien und ganz China. Die Gewinner einer solchen Erwärmung sind Alaska, Kanada, Grönland, die skandinavischen Länder - und ganz Russland. In Nordrussland, bis in die letzte Ecke von Sibirien, werden geradezu himmlische Verhältnisse herrschen, mit schier unendlichen Ackerflächen und angenehmem gemäßigtem Klima. Ein großer Teil der Weltbevölkerung wird in Russland einwandern, und das Land wird vielleicht dann das mächtigste der Erde sein. Aber man muss sich dort auch auf eine chinesische Masseneinwanderung einstellen. China dann als Feind zu haben, könnte gewaltig ins Auge gehen.

Erleben wir also eine russisch-chinesische Allianz, dann hat diese keine Sanktionen seitens des Westens zu fürchten. Russland verfügt über gewaltige Rohstoffreserven, China über gewaltige Produktionskapazitäten. Auch deren Armeeen können zusammen nicht besiegt werden. Wir stehen leider am Vorabend eines neuen Kalten Krieges, wenn der Westen nicht doch noch eine Lösung für die Ukraine-Krise findet.

 

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Bezüglich eines möglichen russischen Einmarschs in die Ukraine überschlagen sich mittlerweile die Nachrichten. Ich habe in meinem Leben schon (kleine) Geschäfte mit Russen gemacht und kannte auch Russen persönlich (jetzt nicht mehr). Vier Dinge sollte man über Russen wissen, diese Eigenschaften ändern sich nicht:

1. Russen gehen nicht ohne einen Plan auf's Klo. 2. Russen halten sich immer genau an Absprachen (auch an mündliche Absprachen und Versprechen!) und erwarten dies auch von ihrer Gegenseite. 3. Russen lieben die russische Armee. 4. Die meisten Russen mögen Putin und sehen ihn als Landesvater.

Mehr schreibe ich zu dieser Angelegenheit nicht mehr, denn die Sache scheint wirklich langsam außer Kontrolle zu geraten. Die Medien sind nicht umsonst in Alarmstimmung. Es ist schon bierernst, was in der Ukraine abläuft.

 

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Von politischer Seit wird diskutiert, den Alkoholverkauf an Jugendliche unter 18 Jahren zu verbieten und das betreute Trinken von 14jährigen abzuschaffen. Egal, wie man zu diesem Thema steht (ich bin Abstinenzler...), der RND gibt in seinem Artikel eine gute Übersicht über den Stand der Diskussion.

 

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In der kanadischen Hauptstadt Ottawa geht der Trucker-Protest gegen die Impfpflicht lustig weiter. Die Stadt befindet sich seit 2 Wochen durch Straßenblockaden im Ausnahmezustand. Den Impfzirkus mal außen vor - es ist schon witzig, dass sich die kanadische Polizei nicht in der Lage sieht, den Protest aufzulösen.

Wie konnte es dazu kommen? Die überlinke Regierung von Justin Trudeau hat die Polizeikräfte so ausgedünnt und entmachtet, dass die Beamten nur noch herumstehen und zusehen können. Da hilft es auch nicht, dass die staatstreuen kanadischen Medien die Situation als Insurrection bezeichnen, also als Aufstand. Denn es ist ein Aufstand der arbeitenden Bevölkerung gegen die Wahnsinnspolitik der linken Regierung.

Disclaimer: Ich bin perönlich voll geimpft und habe auch das Virus 2021 überstanden. Nur ist es rechtlich nicht richtig, dass Menschen per se unterstellt wird, dass sie verdeckte Krankheitsträger sind. Das muss ein Rechtsstaat jedem einzelnen persönlich nachweisen. Generalverdacht ist das klassische Mittel eines diktatorischen Systems.

 

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Der Bürgermeister der Stadt Hornbach hat seine Bürger in einem Schreiben dazu aufgefordert, sich auf einen bis zu 14 Tage dauernden Stromausfall vorzubereiten (ein sogenannter Blackout). Der Grund: Lieferengpässe bei der Energieversorgung und leere Gasspeicher in Deutschland. Bei einem weiteren Kälteeinbruch steht einfach keine Energie mehr zur Verfügung, weil Windräder im Winter nur sehr wenig oder keine Energie liefern. In der EU wird kein Erdgas mehr gefördert, russisches Erdgas wollen wir nicht, und amerikanische Erdgas-Tanker versorgen lieber China statt Deutschland.

Eine nicht geringe Rolle am Versagen der Windkraft spielt die fehlende Stromautobahn von den Windkraftparks im Norden Deutschlands nach Süden. Wie berichtet verzögert sich der Bau der Stromautobahn von 2025 bis mindestens 2028. Eigentlich sollte Südlink schon viel früher fertiggestellt worden sein, aber der Plan war komplett unrealistisch, d.h. gelogen.

Da bewahrheitet sich wieder ein weiser Spruch meines verblichenen Großvaters: Die Menschen merken erst, dass sie einen Fehler begangen hat, wenn der ihnen höchstpersönlich in den Arsch beißt.

 

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Heute ist Außenministerin Annalena Baerbock in die Ukraine nach Kiew gereist. Frau Baerbock ist übrigens ein Mitglied der Class 2020 des Forum of Young Global Leaders, ein Projekt des Gründers des Weltwirtschaftsforums (WEF/Davos), Klaus Schwab. Auch Vladimir Putin, Angela Merkel, Justin Trudeau, Jens Spahn, Emmanuel Macron, Alberto Fernández und Gregor Hackmack, der Gründer der Online-Petitionsplattform change .org, haben das Programm durchlaufen. Im Jahr 2020 kam auch Alicia Garza dazu - Mitbegründerin von BlackLivesMatter und des Black Lives Matter Global Network. In einem Auftritt beim Young Global Leader Treffen 2017 hat Schwab selbst ein paar seiner Zöglinge namentlich erwähnt.

 

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Gestern veröffentlichte das staatliche chinesische Nachrichtenorgan Xinhua einen Aufsatz von Wladimir Putin im englischen Volltext. Kurz gefasst, Russland und China verbünden sich endgültig. Sie vereinbaren ein gemeinsames Warenwirtschafts- und Zahlungssystem, so dass sie vom Westen nicht mehr mit Wirtschaftssanktionen belegt werden können. Da kann der RND noch so kluge Artikel dazu verfassen, das Kind liegt jetzt im Brunnen und da bleibt es auch.

Passend dazu haben wir im Westen unsere sichere und bezahlbare Energieversorgung zerstört und streiten um die Anzahl der Geschlechter und deren korrekte Personalpronomen. Wir sind die Verlierer, wie merken es nur noch nicht. Aber bald merken wir es.

Edit: Die Katze ist aus dem Sack. Russland und China verlangen gemeinsam ein Ende der Nato-Osterweiterung. Einem neue geschichtliche Epoche hat begonnen. Das 21. Jahrhundert wird im Zeichen des Dualismus westlicher und östlicher Philosophie stehen.

 

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Morgen, am , trifft China's Staatspräsident Xi Jinping mit Russland's Präsidenten Wladimir Putin anlässlich der Olympischen Winterspiele in Peking zusammen. Dies ist eines der wichtigsten Ereignisse dieses Winters, denn Xi hat sich seit über zwei Jahren nicht mehr mit einem Staatschef getroffen. Beide bezeichnen sich als Freunde, der Westen vermutet eine Zweckehe zwischen ihnen.

Nun hat der umtriebige Milliardär George Soros die politische Führung China's, insbesondere Xi, in einer Rede hart kritisiert.

Da fragt man sich, wer hat denn jetzt Recht in diesem ideologischen Streit? Die salomonische Antwort ist, beide. Sowohl das westliche System als auch die Systeme Russlands und Chinas haben Fehler. Wird man sich irgendwann verständigen und eine freie, geeinte Erde mit einem gerechten System für alle Menschen schaffen? Nö. So schön das wäre, es wird nie passieren.

China kämpft übrigens, unabhängig von seinem politischen System, mit geografischen Besonderheiten, die viele Menschen im Westen nicht kennen. Selbst wenn Ihr nicht so gut Englisch versteht, wird Euch diese grafische Präsentation schnell erklären, worum es geht.

 

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Die EU-Kommission wird endlich Fakten schaffen. Wie heute bekanntgegeben, werden Atom- und Gaskraftwerke als nachhaltige Energieform eingestuft. Diese sogenannte Taxonomie ist sehr wichtig für die Finanzierung von Atom- und Gaskraftwerken. Großanleger wie Banken, Investmentfonds und Versicherungen, die kapitalgedeckte Renten anbieten, benötigen dieses Gütesiegel, um in diesen Energieklassen anlegen zu können.

 

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Mit dem EON-Chef Leonhard Birnbaum hat sich erstmals ein Schwergewicht aus der Energie-Industrie für russisches Erdgas und die Pipeline Nordstream II ausgesprochen. Birnbaum betont, dass mit Flüssiggas, das vorwiegend aus den USA in Tankern geliefert wird, die Gaspreise weiter steigen werden.

EZD: Bereits im November 2021 gab es eine Sitzung im amerikanischen Senat über das Thema Erdgas. Die amerikanischen Politiker zeigten sich sehr besorgt darüber, dass Europa vorwiegend billiges russisches Erdgas einkauft und nicht das mindestens doppelt so teure US-LNG. Die aktuelle Situation ist also von langer Hand geplant. Russland soll politisch unmöglich gemacht werden, damit Europa als Kunde für teures US-Flüssiggas erhalten bleibt.

 

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Am 26. Januar haben 5 Jungerwachsene und 4 Kinder Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht. Wir lassen mal dahingestellt, wie die Kinder das geschafft haben. Verfassungsbeschwerden sind auch für erfahrene Volljuristen extrem kompliziert und meistens erfolglos. Die Beschwerde - die gerade eben deutlich verschärften Klimaschutzmaßnahmen des Bundes sind nicht radikal genug. Den genauen Text der Verfassungsbeschwerde kann man hier im pdf-Format nachlesen. Eine vereinfachte Zusammenfassung gibt es beim RND.

Nun halte ich den Klimawandel für wissenschaftlich unzweifelhaft. Dennoch muss die deutsche Bevölkerung irgendwie auch überleben. Und das ist in meinen Augen mit so radikalen Maßnahmen ausgeschlossen. Wir haben an der Ukraine-Krise gesehen, wie schwach und wehrlos wir inzwischen geworden sind. Unsere Energiekosten sind explodiert und haben eine Turbo-Inflation ausgelöst, die man wohl in den nächsten Jahren nicht mehr eindämmen kann. Muss Deutschland's Wirtschaft wirklich sterben, damit das Klimagewissen leben kann?

Dabei sind die Folgen einer hohen Erderwärmung durchaus drastisch. Bei angenommenen 4 Grad Celsius mehr im Vergleich zu 1990 würde sich ein Großteil der Landmassen in Wüsten und Steppen verwandeln. Selbst Zentraldeutschland wäre dann eine unfruchtbare Steppenlandschaft ohne Bäume. Nur im äußersten Norden und ab Dänemark würde alles grün bleiben. In einer solchen Welt (+4 Grad) würden die USA, Mexico, Australien, Afrika, China, Südasien inkl. Indien, Süd- und Mitteleuropa quasi unbewohnbar werden. Die Gewinner wären Alaska, Kanada, Grönland, Nordeuropa, Russland inkl. Sibirien, der Südzipfel Südamerikas und die Antarktis, die dank wegfallendem Permafrost geradezu paradiesische Verhältnisse aufweisen würden.

Das habe ich mir nicht ausgedacht, es ist Thema des Buchs Connectography des Wissenschaftlers Parag Khanna. Eine grafische Präsentation des Plus-vier-Grad-Szenarios kann man sich auf Youtube im Channel von RealLifeLore anschauen.

Das würde bedeuten, in einer konsequent +4 Grad wärmeren Welt würde die Menschheit an die Nord- und Südränder der Erde umziehen. Eine solche Völkerwanderung ginge nicht ohne gewaltige Kriege vonstatten. Mehrere Milliarden Tote wären nicht unwahrscheinlich.

Verständlich also, dass man sich in gebildeten Kreisen darüber Sorgen macht. Nur können wir nicht zaubern. Es gibt 83 Millionen Menschen in Deutschland, die ein sicheres und warmes Zuhause, einen anständig bezahlten Job und günstige, reichlich vorhandene Energie benötigen - ansonsten wird unser Land zur Hölle für die meisten Einwohner, auch ohne Klimawandel. Revolutionäre neue Techniken sind wahnsinnig teuer in der Entwicklung, die dazugehörige neue Industrie ist nochmal wahnsinnig teurer. Da könnten Politiker und andere Entscheidungsträger mit dem Rücken zur Wand auf die Idee kommen, einfach die Zahl der Einwohner drastisch zu verringern, um die Klimaziele einzuhalten. Zum Beispiel eine Begrenzung auf 500.000 Einwohner. Und man würde dann auch nicht mehr Menschen aus warmen Ländern importieren, in denen sie nicht heizen müssen, hinein in unser kaltes Land, in dem sie dann heizen müssen... die Kläger sind sich wahrscheinlich nicht im Klaren darüber, was sie mit ihrer Klage heraufbeschwören.

 

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Der IWF hat El Salvador aufgefordert, den Bitcoin nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. El Salvador verhandelt gerade über einen Kredit von 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,15 Milliarden Euro), und der IWF wird dem Land diesen Kredit ncht geben, wenn es das Geld sowieso wieder nur in Bitcoin steckt.

 

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Der österreichische Außenminister Alexander Schallenberg hat sich gegen eine Sanktionierung russischer Erdgaslieferungen in der Ukraine-Krise ausgesprochen. Insbesondere sollte die neue Erdgas-Pipeline Nordstream II nicht sanktioniert werden, sagte er am Sonntag in einem Interview mit der Presse am Sonntag. Die EU wäre abhängig von der russischen Gasversorgung.

Das ist natürlich Musik in den Ohren der Windrad-Fraktion. Die können nun umso fanatischer unsere Natur mit immer größeren Windgiganten vollstellen. Und natürlich wird dabei ignoriert, dass diese Technik nicht grundlastfähig und sauteuer ist. Aber Windrad-Subventons-Geld stinkt nicht.

 

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Momentan wird viel über einen möglichen heißen Krieg zwischen den USA und Russland wegen der Ukraine spekuliert. Auch an den internaiionalen Börsen. EZD meint dazu NEIN, es wird keine direkte Konfrontation amerikanischer und russischer Truppen in der Ukraine geben. In Folge meine Überlegungen.

Um eine solche gigantische militärische Operation zu starten, müssten die Amerikaner gewaltige Mengen an Soldaten, schwerem Gerät (Panzer, Artillerie, Hubschrauber, Transportfahrzeuge) und Waffen nach Europa schaffen. Diese Transporte ließen sich nicht verheimlichen, man wüde sie buchstäblich überall bemerken. Ein Aufmarsch wüde mehrere Monate dauern, und man könnte ihn nicht geheimhalten.

Derzeit herrschen in der Ostukraine Winter und Frost. Bei Frost führt niemand Krieg, schon gar nicht mit moderner Elektronik, die gerne einfriert. Danach verkommt die Gegend im Frühjahr zu einer Schlammhölle. Bis zu akzeptablen Wetterverhältnissen vergehen noch Monate. Aber auch das ist zu kurz für einen offensiven Aufmarsch aller Nato-Truppen. Russland hat auch den Standort-Vorteil, es kann bequem Truppen und Gerät direkt ins Nachbarland verschieben. Unklar ist auch, wie sich der wichtige Nato-Partner Türkei verhalten würde. Und ob China die Gelegenheit nicht nutzen würde, um sich Taiwan einzuverleiben.

Dazu haben sich die USA und die EU selbstverschuldet in eine Energie-Krise manövriert und mussten ihre strategischen Reserven anzapfen. Ohne stabile Energieversorgung kein Krieg. Also wird es eine physische Konfrontation nicht geben.

Was können die Amerikaner also machen, um die Russen zu ärgern und ihren schamvollen Gesichtsverlust in Afghanisten wieder mit einer Heldentat auszugleichen? Zum einen werden sie wohl kleine Abwehrraketen an die Ukraine liefern. Raketen, die ein Mann tragen kann und damit einen Panzer, Hubschrauber oder ein Flugzeug unschädlich zu machen. Klein, effektiv, billig. Dazu Aufklärungstechnik mit Satelliten und Drohnen.

Es wird auch darüber spekuliert, dass man im Ernstfall Russland vom Finanz-Transaktionssystem SWIFT auszuschließen. Einmal außen vor, wie das ginge und welche gravierenden Folgen es für die Weltwirtschaft hätte - Russland müsste zwangsläufig auf Crypto-Währungen ausweichen, um überhaupt zahlungsfähig zu bleiben. Wenn man also plant, Russland aus SWIFT rauszuwerfen, dann müsste man erst die Crypto-Coins unter Kontrolle bekommen. Wer also davon ausgeht, dass ein SWIFT-Bann für Russland kommt, der sollte von Crypto jetzt die Finger lassen. Neben den anderen ungelösten Crypto-Problemen könnte das der letzte Sargnagel sein.

 

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Neue Entwicklungen in der Crypto-Welt, d.h. Bitcoin und Co. Mein Artikel wurde aktualisiert. Das sollten Sie unbedingt lesen.

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Die Gasspeicher in Deutschland leeren sich. Am betrug der Füllstand nur noch 45%. Zum Vergleich: Am 18.01.2019 waren es 70%, am 18.01.2020 93%. Und wir befinden uns erst mitten im Winter.

Wer ist Schuld daran? Natürlich der Putin! Nicht etwa die verkackte Energiewende mit ihren unfähigen und sauteuren Windrädern und die Abschaltung unserer sinnvollen Kraftwerke. Es läuft ja alles nach Plan in der deutschen sozialistischen Planwirtschaft, nicht wahr?

 

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Die Strompreise explodieren in Deutschland. Die Stadtwerke Pforzheim verlangen jetzt astronomische 88,42 Cent pro Kilowattstunde für Neukunden. Die Stadtwerke Leipzig sind nicht viel besser - seit Januar müssen Neukunden 76,24 Cent pro kWh Strom bezahlen. Letztes Jahr waren es noch 29,37 Cent. Die private Berliner Voxenergie GmbH nimmt jetzt 72,30 Cent/kWh. 40 private Stromanbieter sind 2021 insolvent gegangen, 2020 waren es nur 5.

Einen Schuldigen haben Presse und Politik natürlich schon ausgemacht. Es ist nicht die gescheiterte Energiewende, nein. Es sind die 40 Pleite gegangenen Stromunternehmen! Nochmal zum Nachlesen: Die wegen der irrsinnig hohen Preise am Energiemarkt Pleite gegangenen Stromunternehmen sind Schuld an den irrsinnig hohen Preisen am Energiemarkt. Da kann einem schlecht werden, wenn man bedenkt, dass diese Leute unser aller Schickal lenken.

 

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ALDI bietet ab drei neue Gaming-Desktop-PCs an, die wie immer von Medion hergestellt werden. Was die Modelle Erazer Engineer P10 (1.300 €), Erazer Engineer P20 (1.600 €) und Erazer Hunter X20 (2.500 €) unterscheidet, beschreibt Heise.de.

 

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Sondermeldung zum Bitcoin. Die großen Cryptowährungen fallen in den letzten Tagen nicht ohne Grund. Beim Bitcoin ging es seit Ende Oktober von fast 70.000 USD herunter auf rund 40.000 USD. Meinen selbst verfassten Sonderblog zur aktuellen Crypto-Situation sollten Sie unbedingt lesen, wenn Sie in Crypto investiert sind oder den Einstieg beabsichtigen. Ein Teil meiner Informationen wird in deutschsprachigen Medien nicht erwähnt.

 

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Der britische Premierminister Boris Johnson will die Zwangsgebühren des Mediengiganten BBC ab 2027 abschaffen und vorher alle Erhöhungen einfrieren. Der BBC erhält von britischen Haushalten 159 Britische Pfund pro Jahr und Lizenz.

EZD: Es wäre auch in Deutschland eine Überlegung wert. Jahresgrundgehalt von Tom Buhrow, Intendant des WDR: 404.000 Euro. Jahresgrundgehalt unseres Bundeskanzlers: 242.000 Euro.

 

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Kurz bevor das neue Samsung Galaxy S22 Smartphone auf dem Markt erscheint, bringt Samsung eine Galaxy S21 Fan Edition (S21 FE 5G). Worin die Unterschiede zum S21 liegen, klärt dieser Artikel auf.

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Die Taliban in Afghanistan haben öffentlich Musikinstrumente verbrannt, wie n-tv meldet. In Deutschland gibt es so etwas natürlich nicht. Wir verbieten einfach gleich Konzerte, Tanz und Partys wegen einer nie endenden Pandemie. Das Ergebnis ist zwar dasselbe, aber wir sind die Zivilisation und die nicht...

 

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Das Unwort des Jahres 2021 ist Pushback. Offiziell zumindest. Wenn man dem Volk richtig zugehört hat, waren die Unworte des Jahres allerdings Spritpreise, Gaspreise, Strompreise, Heizkosten, CO2-Steuer, Inflation und Ampel.

 

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Solarkraftwerke im All wären theoretisch in der Lage, alle Energieprobleme der Menschheit zu lösen. Ein Artikel in Spektrum der Wissenschaft erklärt, warum das technisch nicht so einfach umzusetzen ist. Ein anderer Artikel beschäftigt sich mit Problemen der Wasserkraft. Stauseen versanden immer mehr und können nicht mehr die Kapazitäten fassen, für die sie ursprünglich angelegt wurden.

 

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Fluggesellschaften kaufen größere Flugzeuge als bisher. Die Neopresse klärt auf, was es damit auf sich hat.

 

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In Chile's Hauptstadt Santiago fand eine große Demonstration statt. Die Bürger des Landes wenden sich gegen den Rohstoffabbau zugunsten von reichen ostasiatischen, europäischen und nordamerikanischen Konzernen. Lithium, Gold und Kupfer sollen nach Willen der chilenischen Bürger im eigenen Land für den Aufbau einer eigenen Industrie genutzt werden, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen.

Die chilenische Polizei antwortete mit Tränengas und Wasserwerfern. Vielleicht, weil nicht alle Demonstrationsteilnehmer vollständig geimpft waren...

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Langsam zweifelt man an der Fähigkeit zur Logik bei offiziellen Amtsträgern. Die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, hat sich über Quarantäneregeln ausgesprochen. Dabei meinte sie, dass von der Delta-Variante Genesene nicht gegen die Omikron-Variante immun seien. Aber die Geimpften seien es.

Nochmal zum Nachlesen: Ihrer Logik zufolge sind diejenigen, die das echte Coronavirus in der fortgeschrittenen Delta-Variante ausgestanden haben, nicht geschützt. Aber diejenigen, die den nachgebauten Spike der primitiven Alpha-Variante gespritzt bekommen haben, sind geschützt. Und diese Frau ist Sprecherin für alle Ärzte in Deutschland.

Da jetzt neue Impfstoffe anstehen, fragt sich, ob wir deren Entwicklung und Vertrieb überhaupt Privatfirmen anvertrauen können, deren Anteile international auf dem Aktienmarkt gehandelt werden. Die Impfstoffe sind wichtig für unsere nationale Gesundheit und Sicherheit. Alle Bürger sind jetzt Patienten und von diesen Impfstoffen abhängig. Da auch die neuen Impfstoffe wieder ohne ausreichende, jahrelange klinische Tests per Notfallzulassung in den Markt gedrückt werden, ist es umso wichtiger, die betreffenden Pharmakonzerne zu verstaatlichen. Es kann nicht sein, dass womöglich Russland, China oder andere uns nicht besonders wohlgewogene Staaten und Organisationen Aktienmehrheiten an unseren wichtigen Pharma-Riesen erwerben. Das kann auch durch Strohmänner und trojanische Organisationen geschehen, hinter denen fremde Diktaturen stehen. Wir wären dann alle in fremder Hand, und müssten uns Stoffe impfen lassen (Impfzwang!), deren Entwicklung von fremden Staaten und/oder Organisationen gesteuert wird. Daher ist zwingend erforderlich, dass die beteiligten Pharmaunternehmen in den USA und Deutschland verstaatlicht werden.

 

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Was ist am Dreikönigstag in den deutschen Medien los? Na, nicht viel Neues. Das übliche Omikron-Geballer und ein seltsamer Volksaufstand in Kasachstan. Eher informativ die Auflistung der neuen Ansprechpartner in der Bundesregierung, Beauftrage der Bundesregierung genannt. Der RND bietet eine gute Übersicht.

 

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Die Autobild hat eine schön detallierte Auflistung der Elektroauto-Pläne der einzelnen Automobilhersteller erstellt. Wirklich lesenswert, egal ob man/frau jetzt pro oder contra E-Mmobilität ist. Auf einen Blick eine Zusammenfassung der aktuellen Szene.

 

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28 Cent/kWh. Soviel bezahlt man mittlerweile für den billigsten Stomtarif, den ich für 2022 finden konnte (bei Vattenfall). Buchstäblich arm dran ist derjenige, der Grundversorgung bei den Stadtwerken bezieht. In Ratingen kostet der Arbeitspreis jetzt astronomische 70 Cent/kWh.

In der Schweiz kostet der Strom 2022 übrigens nur 20,5 Cent/kWh. Weil die Schweiz noch Atomkraftwerke hat. Dort generiert man 37% des Energiebedarfs aus Kernkraft. Weil die Schweizer nicht so blöd waren, das Märchen von der angeblich so teuren Kernenergie zu glauben. So dumm sind nur wir Deutschen. Und jetzt bluten wir dafür.

Die wie immer systemergebene Presse lässt das kalt. Lieber erhitzt sich der Kettenhund Bildzeitung über Urlauber auf Gran Canaria. Überhaupt berichtet die deutsche Coronastapo-Presse in den letzten Jahren über Spanien, als wäre es kein EU-Partner sondern ein Feindstaat. In Spanien kostet der Strom übrigens auch 2022 beim öffentlichen Versorger nur 29 Cent/kWh. Und von 0-8 Uhr morgens, an Wochenenden und an nationalen Feiertagen ist Happy Hour, da bezahlt man nur 8 Cent/kWh. Kein Wunder, dass die deutschen Systemlinge wütend auf die Spanier sind.

 

 

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