Das einszweidrei Auto-Quartett

Chrysler Viper R/T 10 US - 1994 (Serie)

 

Motorart V 10
Hubraum 7994 ccm
Aufladung Sauger
PS - UMin 394 PS - 5150/Min
Nm - UMin 620 Nm - 3600/Min
Motorlage/Antrieb Frontmittelmotor/Heck
Gänge/Schaltung 6/manuell
Test in sport auto 01/1994
Gewicht 1593 kg
0 - 80 km/h 3,9 s
0 - 100 km/h 5,1 s
0 - 120 km/h 6,9 s
0 - 130 km/h - s
0 - 140 km/h 8,9 s
0 - 160 km/h 11,0 s
0 - 180 km/h 14,3 s
0 - 200 km/h 18,0 s
400 m, stehender Start - s
1 km, stehender Start - s
Vmax 281 km/h
100 - 0 km/h (kalt) 53,8 m
100 - 0 km/h (warm) 51,4 m
Nordschleife - min
Kurs Miramas, Spanien 1.22,5 min
Querbeschleunigung - g
Slalom 18 m - km/h
Slalom 36 m 122,0 km/h
ISO Ausweichtest - km/h
Testverbrauch 13,6 L/SB
Testwagenpreis 142.000 DM

Bemerkungen:
Bereifung: 275/40 ZR 17 - 335/35 ZR 17.

Die Viper will nur eins sein: brutal. Und sie ist es. Brutaler Motor, brutaler Sound (zumindest in der Spezifikation mit Sidepipes) und brutale Kurvengeschwindigkeiten. Was die Viper nicht sein will: vernünftig. Sie hat kein festes Dach, nur einen erbärmlichen Stofffetzen und die Windgeräusche und die Verwirbelungen sind bei hohen Geschwindigkeiten so stark, dass man sie lieber mit Helm fährt.

Der Motor zieht ab 800 Touren erbarmungslos an und reagiert umgehend und zornig auf jeden Gaspedalbefehl. Die Traktion der Viper ist sehr gut.
Die Bremsen sind zwar stark, aber mangels ABS nur sehr schwer zu dosieren. Dafür gefällt der Wagen mit einem unheimlich hohen Showfaktor und einem sehr neutralen Verhalten im Kurvengrenzbereich. Der 6. Gang des Getriebes ist auf über 400 km/h übersetzt, also erreicht die Viper ihre Höchstgeschwindigkeit im Fünften.

Die hübschen 19''-Felgen der abgebildeten Viper sind nicht original, genauso wie das bunt lackierte Cockpit (die Original-Viper ist innen grau in grau).

Der Wert für den 36m-Slalom stammt aus der ams 25/1993.

chrysler.com